Veröffentlicht in Allgemein

Schweren Herzens gebe ich meinen Blog auf

Schweren Herzens habe ich entschieden meinen Blog aufzugeben. Es war ja auch sehr ruhig in der letzten Zeit hier.

Schluss! Aus! Vorbei! Ist nicht mehr!

Aus diesem  Grund gebe ich meinen Blog auf:

Ich finde einfach keine Zeit mehr mich vernünftig um meinen Blog zu kümmern. und wenn es ein professioneller Blog sein soll, dann muss man viel Zeit darin investieren. Aber das Schreiben gebe ich nicht auf. Nein, ganz im Gegenteil. Ich starte im Moment richtig durch. Genau so wie ich es immer wollte. Ich bin angekommen.

 

Vielen Dank an alle die meine Artikel gelesen haben. Es war mir eine Ehre.

Tschüss

 

 

 

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Veröffentlicht in Allgemein, Blogparade, Hashimoto-Antikörper, Hypothyreose, Schilddrüsenunterfunktion

Da bin ich wieder!

Ich unterbreche meine Blogpause gerne für eine Blogparade an der ich so gerne teilnehme.

 

 

Auf ihrer Seite http://www.frauschweizer.de schreibt sie folgendes

Dieser eine Artikel…

Denn es gibt immer diesen einen Artikel. Diesen einen, der mit viel Liebe, viel Zeit geschrieben wurde. Diesen einen Artikel, auf den man so stolz ist. „Ja, das wir ein Erfolg, die Menschen müssen das einfach lieben“ und dann…. Dann wird dieser eine Artikel einfach verschmäht, nicht gelesen. Zur falschen Zeit gepostet, das Wetter war zu schön und keiner stöberte auf den Blogs. Ein großes Ereignis, das alles in den Schatten stellte oder der Artikel wurde einfach schlichtweg übersehen.

 

Ich finde das eine megaschöne Idee. Schaut doch mal zu Frau Schweizer rüber. Wer hat nicht den einen Artikel der Zuwenig Leser fand.

Ich habe meinen Artikel über meine Hashimoto-Thyreoiditis eingereicht.

Den Artikel findet ihr hier

 

Sonnige Grüße Nadine

Hier noch einmal der link

Veröffentlicht in Allgemein, Bloggen, Blogpause

-Blogpause-Denkpause-Umdenkpause-

Meine Lieben,

ich habe mich für eine Blogpause entschieden. Wie lange? Ein paar Tage, ein paar Wochen, ein paar Monate ? Ich weiß es noch nicht. In der Zeit möchte ich mein Konzept überdenken.

Wie soll es weitergehen?

Soll ich mein Konzept ändern?

Möchte ich noch weiterbloggen?

Was ich nicht aufgeben werde, ist das Schreiben. Das Schreiben macht mir auch weiterhin viel Spaß. Und diesen Spaß werde ich mir auch nicht nehmen lassen.

Manchmal ist man halt ein bisschen müde und muss erst neue Ideen sammeln.

Ein bisschen Abstand gewinnen. ( das ist leider im Moment notwendig)

Stimmen verstummen lassen….

Ich bin aber weiterhin über meinen Blog und Facebook erreichbar

Herzliche Grüße

Nadine

 

 

 

Veröffentlicht in Allgemein, Blogparade, Trotzphase

25 ultimative Gründe für einen Trotzanfall

Hier kommt unsere Trotz-Challenge

Die Trotzphase, man könnte meinen, mein Lieblingsthema. Zumindest verfolgt es mich ständig. Die Trotzphase mit unserer Tochter hat mich so wahnsinnig an meine Grenzen gebracht, das gibt es gar nicht. Und jetzt folgt ihr Bruder, kein Wunder, das der schon fast perfekt ist, er hatte ja die beste Lehrmeisterin. Diese nichtigen Gründe aus denen ein Riesen-Drama mit Geschrei und dicksten Tränen wurde. Danach die totale Erschöpfung eintrat, dann nach ein paar Stunden Schlaf mein kleiner Engel wieder zum Vorschein kam. Ich schrieb mir meinen ganzen Frust von der Seele, das half mir sehr. Für alle die das nachlesen möchten, hier ist der link dazu

Aber das Thema Trotzphase, bzw. die Gründe für diese Trotzanfälle scheinen viele Mütter zu beschäftigen.

Susanne von Hallo liebe Wolke schrieb vor kurzem die ersten 25 Gründe für einen Trotzanfall auf. Die ersten 25 Gründe von Hallo liebe Wolke findet ihr hier. Die Resonanz war so groß das Natalia von Simplylovelychaos eine Fortsetzung geschrieben hat. Die zweiten 25 Gründe von simplylovelychaos findet ihr hier. Natalia nominierte Tanja von Krümel und Chaos. Hier könnt ihr Tanjas 25 total gute Gründe für einen Trotzanfall lesen.

Und Tanja nominierte mich. Vielen Dank dafür, es ist mir eine Ehre. Ich mache jetzt die 100 voll.

Und diese Idee ist inzwischen sogar so erfolgreich geworden, das da jetzt eine Blogparade raus entstanden ist. Hier ist der link zur Blogarade von der lieben Susanne von Hallo Wolke

 

Von mir folgen jetzt 25 ultimative Gründe für einen Trotzanfall     

  1. Ich hatte sie morgens zu früh und nicht liebevoll genug geweckt
  2. Ich hatte ihre Kleiderauswahl für den Kindergarten abgelehnt. Wenn es nach ihr gegangen wäre, wäre es eine Mischung aus Trümmerfrau und Prostituierte gewesen
  3. Ich hatte ihr Lieblingsbrot nicht eingekauft. Eigentlich hatte ich ihr Lieblingsbrot eingekauft, aber ihr Lieblingsbrot hatte sich  heimlich geändert
  4. Ich hatte Marmelade aufs Brot geschmiert, obwohl sie noch niemals  in ihrem Leben Marmelade gegessen hatte
  5. Das Brot mit dem falschen Messer auf dem falschen Teller an der verkehrten Seite in zu große Teile geschnitten. Und außerdem wollte sie viel lieber Marmelade haben.
  6. Ich habe falsch dabei geguckt
  7. Ich habe ihr verboten in Sandalen zum Kindergarten zu gehen. Im November!
  8. Auch einen kurzen Sommerrock durfte sie im Winter nicht anziehen. Wir einigten uns auf Rock mit Thermo-Leggings.
  9. Wir fahren nicht mit dem Fahrrad in den Kindergarten, weil es regnet. Töchterchen wäre dafür sogar von Sandalen auf Gummistiefel umgestiegen. Das ich nass werden würde interessierte sie nicht im Geringsten
  10. Beim Abholen aus dem Kindergarten war ich zu spät
  11. Beim Abholen aus dem Kindergarten war ich zu früh
  12. Ich habe sie mit dem Fahrrad abgeholt, wie konnte ich das nur tun. Sie hätte ja nass werden können.
  13. Der Papa hat falsch geguckt
  14. Der Postbote hatte keine Post für sie gebracht
  15. Bei unseren Nachbarn stand ein Bagger und ich wusste nicht warum
  16. An unserer Straße wurden ein paar Bäume gefällt und ausgerechnet ihr Lieblingsbaum war dabei. Sie hatte diesem Baum vorher nie eines Blickes gewürdigt
  17. Es war keine Elsa im Überraschungs-Ei, sondern nur ein blödes Armband
  18. Aber im Überraschung-Ei ihres Bruders war ein Mähdrescher
  19. Ihr Bruder wollte lieber mit ihrem Armband spielen, aber das geht jetzt aus Protest nicht
  20. Ihr Bruder hat falsch geguckt
  21. Das Auto ist einfach so vorbeigefahren
  22. Ich habe die Autotür geöffnet, nicht sie
  23. Der Hund unseres Nachbarn hat doof geguckt
  24. Yakari darf den ganzen Tag auf Kleiner Donner reiten und sie nicht
  25. Papa hat den letzten Chicken Nugget gegessen. obwohl sie erst zwar keinen Hunger mehr hatte, aber jetzt doch wieder Hunger hat. Und das hätte der Papa wissen müssen

So das sind unsere 25 Gründe für einen Trotzanfall. Natürlich sollte man seine Kinder ernst nehmen und nicht ins lächerliche ziehen. Diese Sachen sind für die kleinen Wutzwerge in diesem Moment echt krass wichtig. Und deshalb gehen sie hoch wie eine Rakete.

Aber wenn ich mir als Mama dies alles so zu Herzen nehmen würde,  käme ich so manches Mal an meine Grenzen. Vor allem bleibt es mir erspart Nachbars Hund zu fragen, warum er doof geguckt hat. Deshalb nehme ich jetzt vieles mit Humor und bin wahnsinnig froh das meine Kinder noch nicht lesen können.

Als nächste nominiere ich die liebe Melanie von Lalemie die mit ihren beiden Lausbuben bestimmt so einiges schon erlebt hat

 

Liebe Grüße Nadine

Veröffentlicht in Allgemein, Magna mater, Mama im Einklang

Magna Mater-Mama im Einklang

 

Heute möchte ich mit euch meine Erfahrungen mit dem tollen Online Kurs von Isabel Falconer  Magna Mater,Mama im Einklang“ teilen.

 

Als ich im Internet auf Isabels Online-Kurs stieß, wurde ich neugierig. Mama im Einklang. Ich bin nämlich eine Mama die so gar nicht im Einklang ist. Mein Interesse war geweckt und ich habe mich sofort angemeldet. Auch du kannst dich noch bis zum 16.03. anmelden.

 

Isabel Falconers Online-Kurs geht über neun Wochen. Jede Woche gibt es ein neues Modul mit einem Video, Entspannungseinheiten und PDF-Dateien zum Downloaden, auf denen man dann gleich seine Notizen unterbringen kann. Praktisch, Praktisch.

Ich gebe zu, ich habe dem Kurs erst etwas skeptisch gegenübergestanden. Ich hatte ein wenig Angst, dass ich das zeitlich überhaupt nicht schaffen würde. Aber diese Angst war völlig unbegründet. Isabel hat das wirklich gut eingeteilt und man wird nicht überladen mit unnützen Wissen. Und ich kann innerhalb der nächsten sechs Monate immer wieder auf die Module zurückgreifen.

 

Isabel ist selber Mama und kennt sich natürlich genau aus, mit den Störungen die Mama aus dem Einklang bringen kann. Und so hatte ich zumindest, sofort ein wohliges Gefühl. Das Gefühl, das man ruhig mal sagen darf: „Hey, ja ich bin keine Mutter im Einklang.“

In jedem neuen Modul nimmt sie sich ein neues Thema vor. Und bringt dieses vor allem in den Videos sehr gut rüber.

 

Am Anfang im Modul 1 sollten wir einen Brief als unser Zukunfts-Ich an unser Jetziges-ich schreiben. Das war schon sehr aufregend. Wie wünsche ich mir nach dem Kurs zu sein. Ja, wäre schon toll wenn das so wäre. Ausgeglichener, glücklicher, ruhiger, mal sehen.

 

Besonders gut gefallen hat mir die Atemfluss-Mediation aus Modul 3.

Hier der link: http://wp.me/a7zxbm-bM

 Es ist absolut empfehlenswert sich den mal zu gönnen. Nicht nur einmal.

Bisher habe ich von solchen Dingen ja nicht ganz so viel gehalten, aber was soll ich sagen……..Danach war ich so herrlich entspannt und ausgeglichen, das werde ich jetzt zwischendurch öfters machen.

 

Mein Lieblingsmodul ist das von Woche 5.  Dein Körper als Tempel deiner Seele. Allein der Titel ist schon genial. Drei Videos schaffen mir eine ganz besondere Stimmung. Von der inneren zur äußeren Haltung und Mobilisierung und Entspannung für den Rücken. Isabel zeigt wie man mit kleinen Übungen große Erfolge erzielen kann, ohne dafür eine Muckibude besuchen zu müssen. Denn für die Muckibude fehlt uns Muttis leider auch  die Zeit.

 

Alles in allem bin ich sehr glücklich, bei diesem Kurs dabei zu sein. Ich habe viel über mich gelernt und werde bestimmt noch so einiges über mich lernen. Ich fühle mich bei Isabel sehr wohl und gut aufgehoben.

 

Und vielleicht schreibe ich bald dann als mein Zukunfts-Ich auf meinem Blog www.nadinegluckymom.com

 

 

LG

 

Nadine

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Must Haves in der Handtasche-Blogparade

 

 Der Inhalt meiner Handtasche

Die Handtasche einer Frau, was ist da eigentlich alles drin? Bei mir ist das so, meine Handtasche ist mir heilig. Ich habe sie eigentlich fast immer mit dabei. Als die Kinder noch klein waren, hatte ich riesige Wickeltaschen mit dem halben Haushalt dabei. Das hat sich inzwischen geändert. Ich habe aber immer nur eine Handtasche in Gebrauch und dies ist drin:

 

  •   Mein Handy: das ist mir noch wichtiger als meine Tasche, denn das habe ich wirklich immer bei mir.
  • Meine Geldbörse: mit allen wichtigen Karten und Papieren. Ohne Kohle braucht man ja kaum mehr aus dem Haus gehen
  • Desinfektions-Spray: gerade in der Erkältungs- und Magen-Darm-Grippen-Zeit unverzichtbar. Ich schiebe ungern einen viel benutzten Einkaufswagen, vor allem wenn ich die Kinder dabeihabe. Rucki zucki hat mein Kleiner auch mal gerne seinen Mund da, wo er nicht unbedingt hingehört. Ich bin da vielleicht etwas pingelig, aber ist so.
  • Meine Visitenkarten: kann man immer mal gebrauchen
  • Dextrose: Wenn ich lange unterwegs bin und nicht zum Essen und Trinken komme, kann es schon mal sein, das mir schwummerig wird. Ich habe dann gerne etwas Dextrose dabei, das ist eine schneller Ernergielieferant
  • Kinderriegel: Der Energielieferant und Laune-Verbesserer für meine Kinder. Hat uns schon oft gerettet.
  • Die Muschel: Ist ein Glücksbringer von meiner Mutter. Die hat sie selber am Nordseestrand gefunden und mir geschenkt.
  • Die kleine Gummibärchen-Tüte hat meine Tochter erst vor kurzem in einem Geschäft geschenkt bekommen, und in meiner Tasche vergessen.
  • Meine Bepanthen Augen und Nasensalbe, das Allround-Talent schlechthin für mich. Egal ob eingerissene Lippen, Mundwinkel oder Ohrläppchen mit der Salbe kein Problem mehr. Selbst kleine Schürfwunden schmerzen nicht mehr so. Ich nehme die Salbe viel lieber als einen Lippenpflegestift
  • Die Feuchttücher sind auch noch so ein Überbleibsel von der Wickeltaschen-Zeit. Die sind einfach nur praktisch für unterwegs.
  • Die Tic Tacs sind für ein besseres „Mundgefühl“
  • Wozu ich nun 3 Lippenstifte brauche, kann ich auch nicht so wirklich erklären. Sind halt drin.
  • Dann ist da noch die Taschenlampe mit zwei Ersatzbatterien. Bin halt so ein kleiner Sicherheitsfreak. Kann ich auch nicht mehr ändern.
  • Taschentücher und Kugelschreiber erklären sich von selber, oder?

 

Puh, da ist ja jetzt doch einiges zusammengekommen. Obwohl ich bisher immer dachte, das meine Tasche relativ leer ist.  Vielleicht könnte ich damit sogar eine Nacht im Wald übernachten. Ich habe Dextrose, eine Taschenlampe mit Ersatzbatterien, Feuchttücher, Desinfektions-Spray und drei Lippenstifte. Ja kein Problem, klappt!!!

 

Dieser Artikel wurde inspiriert durch den Aufruf zur Blogparade der lieben Anja von Castlemaker. Vielen Dank für diese wundervolle Blogparade

Veröffentlicht in Allgemein, Rabenmutter

Ja, ich bin eine Rabenmutter- Und das ist auch gut so

Für Tanja

Was ist eigentlich eine Rabenmutter?

Als erstes frage ich Wikipedia um Rat  (ich frage eigentlich immer Wikipedia): Rabenmutter ist eine deutsche Tiermetapher, die als Schmäh- oder Schimpfwort (Dysphemismus) eine Mutter herabwürdigt, die ihre Kinder aus Sicht des Sprechers vernachlässigt. Der Begriff wird insbesondere für berufstätige Frauen verwendet, die sich angeblich ungenügend um ihre Kinder kümmern.

Ganz schön doof, für Mütter die arbeiten gehen müssen, um über die Runden zu kommen. Da kommt zum ganzen Stress auch noch der Stempel „Rabenmutter“ hinzu. Na prima.

Eins vorweg, ich bin seitdem die Kinder auf der Welt sind nicht mehr berufstätig. Somit bin ich nicht die Rabenmutter. Puh, Glück gehabt!

Nein, im Ernst ich bin eine richtige Rabenmutter und ich kann auch eine richtige Glucke sein. Je nachdem, was gerade gebraucht wird. Good Cop, Bad Cop! Weißt du Bescheid?

Ich bin eine Rabenmutter obwohl ich nicht arbeiten gehe

Meine beiden Kinder werden von mir (habe mich extra an erster Stelle gesetzt, weil ich ja die Hauptarbeit mit den Kindern habe) und meinem Mann doch etwas „fahrlässig“ erzogen. Also nicht so ganz vorschriftsmäßig. Wir haben da sogar ein richtiges Konzept entwickelt.

Es gibt Belohnungen bzw. Bestechungen für eigentlich ganz normale Dinge.

  • Mitmachen bei U-Untersuchungen
  • Mitmachen bei der Schuleignungsuntersuchung
  • Mitmachen beim Nähen der Kopfplatzwunde
  • Mitmachen beim Zahnarztbesuch

 

Die Belohnungen werden vorher hart ausgehandelt, selbst die für das Nähen der Kopfplatzwunde wurde vorher blutend im Auto ausgehandelt. Gut das Kinder käuflich sind, das nutze ich so etwas von aus. Ich schäme mich aber nicht dafür. Seitdem wir das machen, klappt vieles viel besser.

Ich habe nicht den ganzen überflüssigen Baby-Schnickschnack mitgemacht

Nach den Geburten der beiden Kinder bin ich nicht zu folgenden lebenswichtigen Kursen gegangen:

  • PEKiP
  • Babyschwimmen
  • Musikgarten
  • DELFI
  • Baby-Shiatsu
  • Baby-Schwimmen
  • Baby-Sprachkurse
  • Baby-Zeichensprache

 

Und ehrlich gesagt, ich finde die beiden letzteren, doch sehr ähm, äh …… „gewöhnungsbedürftig“  hust, hust. Aber manche Eltern halten ja Mozart und Shakespeare fürs Baby für sehr sinnvoll. Wir sind mit unseren Kindern zur Krabbelgruppe und später dann zum Eltern-Kind-Turnen gegangen. Und den Wasser-Gewöhnungskurs haben die Kinder mit zwei Jahren gemacht. Und ansonsten sind wir einfach raus, an die frische Luft gegangen. Wir haben im Garten gespielt. Ich kenne übrigens ein Kind, das viele der oben aufgeführten Förderkurse mitmachen musste, weil die Mutter das für so wichtig hielt. Das Kind ist so rappelig, das glaubt man nicht.

 

Ein eigenes I-pad, wie schädlich ist das denn?

Unsere Große hat ein eigenes I-pad. Da sie leider keinen Mittagsschlaf mehr macht, aber ich meine Ruhe fürs Schreiben brauche, geht sie mittags mit ihren I-pad ins Bett. Sie schaut Wendy, Horseland, Feuerwehrmann Sam und lauter niedliche Zeichentrickserien. Na und? Ist da was falsch dran? Ja? Okay ich finde es gut. Abends vor dem Einschlafen darf sie auch noch etwas schauen, dann kann ich den Kleinen wenigstens in Ruhe zu Bett bringen.

 

Unsere Kinder sind auch sehr eigen mit dem Essen

  • Sie dürfen Schokolade, Gummibärchen, Pommes und Eis essen —–Dafür verzichten wir auf Gemüse und alles was irgendwie grün ist
  • Wir fahren öfters bei Mc Donalds rum——Weil unsere Kinder und auch wir, das sehr gerne essen
  • Unsere Kinder essen die verpönten Fruchtquetschies ——Manchmal haben sie auch Hunger auf richtiges Obst
  • Sie essen Pommes, oder wie der Kleine sagt “Bommes“ —–sind auch Gemüse, oder?

 

Manchmal sind ein paar Notlügen aber auch unumgänglich

  • Der Fernseher schläft noch
  • Im ganzen EDEKA gab es keine Chips mehr
  • Die Mia and me-Zeitung kommt erst nächste Woche raus
  • Nein, Hähnchen waren niemals lebenden Tiere

 

Wir machen aber auch einiges richtig

Unsere Kinder sind immer:

  • gut gekleidet und sauber
  • leiden keinen Hunger
  • werden regelmäßig geduscht oder gebadet
  • sind regelmäßig in Bewegung
  • wir gehen zu jeder U-Untersuchung
  • unsere Kinder sind geimpft
  • wenn sie krank sind, gehen wir mit ihnen zum Arzt und bringen sie nicht in die Kita
  • sie haben Freunde mit denen sie sich treffen

 

Und das Wichtigste im Leben ist doch, dass wir unsere Kinder lieben und respektieren. Und das sie immer der Mittelpunkt unseres Lebens sind und bleiben. Und genau das, versuchen doch auch alle arbeitenden Rabenmütter (für die meisten zumindest)

Zum Schluss zitiere ich nochmal aus Wikipedia, der zeigt das Raben doch ganz tolle Tiere sind: Einer wissenschaftlichen Untersuchung zufolge sind Raben und Krähen die Vögel mit der größten Intelligenz. Beispielsweise zeigen sie in Experimenten die Fähigkeit, komplexe Handlungen zu planen. Beim Verstecken von Futter zeigen sie sowohl große Merkleistungen als auch die Fähigkeit, sich in andere hineinzuversetzen

 

Also, liebe Rabenmütter nehmt euch diese Vorwürfe nicht allzu sehr zu Herzen.

 

LG Nadine

 

P.S. Ich nehme mich und viele andere Menschen übrigens auch nicht allzu ernst.

 

 

 

Veröffentlicht in Allgemein, Blogparade, Der schönste Moment mit meinen Kindern, Hebammen, Kinder

Was bedeutet Geburt für mich?

 

 

Die zwei wundervollen Geburten die ich erleben durfte, waren die Geburten meiner beiden Kinder. Beide Kinder wurden per Kaiserschnitt entbunden. Kind Nr. 1 war ein ziemlich schneller Sofort-Kaiserschnitt und Kind Nr. 2 wurde vorsichtshalber per geplanten Kaiserschnitt geboren. Aber mal der Reihe nach:

Ich hatte eine anstrengende Schwangerschaft mit frühzeitigen Wehen und ständiger Übelkeit. Am Morgen des errechneten Termins hatten wir einen Kontrolltermin beim Frauenarzt. Die ganze Nacht war schlecht, ich war zigmal zur Toilette gerannt. Mir war schlecht. Geschlafen hatte ich kaum. Ich war einfach nur fertig und bereit endlich mein Baby zu bekommen.  Der Frauenarzt aber meinte ich hätte keine Wehen. Alles gut, bis in 3 Tagen. Er machte noch Scherze, ich konnte irgendwie nicht drüber lachen.

Als wir wieder zu Hause waren tröpfelte meine Fruchtblase. Telefonat mit meiner Hebamme. Sie sagte, dass wir sofort in die Klinik fahren sollten.

Als wir in der Klinik ankommen war ich völlig fertig. Ich heulte nur noch. Eine unfreundliche Hebamme empfing uns. Ich konnte gar nicht sprechen. Mein Mann erklärt der Hebamme was war. Ihre schnippische Antwort:

„Sie bekommen, ein Baby, das ist doch kein Grund zum Weinen.“

Wieviel Fingerspitzengefühl diese Frau hatte, unglaublich.

Wir kamen in den Kreißsaal zu einer freundlicheren Hebamme. Erstmal folgte die Routine, CTG, der Arzt wurde verständigt. Der übliche Ultraschall wurde gemacht.  Plötzlich ging alles ganz schnell, der Oberarzt kam dazu. Das CTG wäre nicht in Ordnung, das Baby zu klein und schwach. Irgendetwas stimmte mit ihrer Harnblase nicht. Sofortiger Kaiserschnitt. Wir willigten ein. Im OP empfing man mich freundlich. Ich war total überrumpelt. Ich wusste gar nicht was mit mir geschah. Meinem Mann ging es genauso. Das war das Gute dran, wir hatten kaum Zeit, Angst zu haben.

Während der Narkoseeinleitung ging mein Blutdruck plötzlich flöten. Der Anästhesist hatte aber alles im Griff. Er gab mir Sauerstoff über eine Maske, ich bekam Platzangst. Dass mein Mann inzwischen auch im OP angekommen war, hatte ich überhaupt nicht mitbekommen. Ich bat ihn, mich von dieser Maske zu befreien, aber er verstand kein Wort. Irgendwann hatte der Anästhesist Mitleid, und befreite ich. Ich stabilisierte mich und der Kaiserschnitt konnte beginnen. 

Während der OP fragte der Gynäkologe plötzlich: Was erwartet ihr denn? Ein Mädchen oder einen Jungen

Und ich ganz stolz: Ein Mädchen

Dann meinte er: „Und wenn ich da jetzt einen Jungen raushole, was ist dann?“

Oh, oh! Sah der gerade mehr? Er hatte ja jetzt den besten Blick.

Meine Antwort: „Dann muss da jemand verdammt lange rosa tragen“.

Der ganze OP lachte.

Das war der Moment, auf den der Gynäkologe gewartet hatte. Eine kleine Ablenkung für mich, damit ich das Rumpeln nicht so merkte. Unsere kleine Maus war geboren.

Der Gynäkologe ganz trocken: „Nee, ist schon ein Mädchen.“

Sie kam sofort zur Kinderärztin. Schneller Check. Alles gut. Unser Mädchen war putzmunter und kerngesund. Wir waren sehr erleichtert. Und so glücklich. Selbst meinem Mann kamen die Tränen. Das hatte ich bei ihm noch nie gesehen.

Dann sah ich sie ganz kurz. Meine Tochter. Es war Liebe auf den ersten Blick.

Es folgte wieder die Routine. Ich wurde zugenäht, mein Mann war die ganze Zeit bei unserer Tochter, das beruhigte mich.

Nach schier endlosen Minuten des Wartens kam ich in den Kreißsaal zurück, wo mein Mann, meine Tochter und die Hebamme schon auf mich warteten, Ich war so komplett fertig, die Hebamme stellte die Kleine im Wärmebettchen an mein Bett ran. Jetzt konnten wir uns richtig beschnuppern. Eine ganz wertvolle, intensive Zeit. Mein Mann machte einige Fotos davon, die schaue ich mir immer noch sehr gerne an. Die Hebamme gab uns viel Zeit, das war sehr wichtig.

Wir sind so froh und dankbar, dass unsere Tochter gesund auf die Welt gekommen ist, dass alles nur falscher Alarm gewesen ist. Aber wir haben auch verdammt viel Glück gehabt, dass alles zum Guten verlaufen ist.

 

Nach all dem Trubel, war uns die Lust auf ein zweites Kind irgendwie vergangen. Aber als Kind Nr. 1 dreieinhalb Jahre war kam ihr kleiner Bruder auf die Welt. Dieses Mal machte ich mir schon sehr früh Gedanken über die Geburt. Mein Frauenarzt zeigte großes Verständnis und ich meldete mich zum geplanten Kaiserschnitt an. Ich war beruhigt. Mir war lange Zeit wohl nicht klar gewesen, wie traumatisch die Geburt von Kind Nr. 1 für mich gewesen war.

Es verlief alles in ruhige Bahnen. Wir kamen morgens in der Klinik an, ich bekam mein Zimmer. Und dann hieß es warten, warten, warten. Die Zeit zog sich endlos hin. Gegen Mittag ging es in den OP. Da hieß es wieder warten. Wenigstens bekam ich ab und zu eine Hebamme zu sehen. Ich wurde für den Kaiserschnitt vorbeireitet. Bei der Narkoseeinleitung wieder das gleiche Spiel. Der Kreislauf ging mal wieder in den Keller, mein Mann durfte nicht in den OP. Die Narkoseärzte hatten aber alles schnell im Griff, ich erholte mich schnell. Die Ärzte holten unseren kleinen Schatz, schnell und komplikationslos, während ich noch mit den Nebenwirkungen der Narkosemittel kämpfte. Dann kam der große Moment. Wir sahen unseren Sohn das erste Mal. Wieder verschleierten Tränen meinen Blick. Auch mein Mann bekam ein Taschentuch gereicht. Wir durften unseren Sohn ganz lange, noch im OP kennenlernen. Das war so schön. Nach dem Nähen musste ich noch für eine Stunde auf die Überwachungsstation. Die wahre Folter für mich. Mein Mann war die ganze Zeit bei unserem Sohn und fotografierte auch ganz eifrig. Als ich dann wieder auf meinem Zimmer war, konnte ich den kleinen Mann erst einmal genau begutachten. Mein Mann fuhr nach Hause und holte die große Schwester. Auch die war sehr gespannt auf ihren Bruder. Wir genossen die ersten Stunde zu viert.

 

Diese beiden Geburten sind jetzt fast sechs und zweieinhalb Jahre her, aber ich kann mich noch an ganz viele Momente erinnern, als wären sie erst gestern passiert. Diese zwei Geburten sind das wichtigste, intensivste und schönste Ereignis in meinem Leben gewesen. Und ich bin froh und dankbar dafür.

 

Dies ist mein Beitrag zur Blogparade der lieben Tanja von herzbauchwerk

Veröffentlicht in Allgemein, Spontan Freizeit

Wie ein Tag ohne meine Kinder aussehen würde

 

War das alles nur ein Traum?

Wer hat mir denn da eben ins Ohr geflüstert: „Dieser Tag heute ist ein ganz besonderer für dich liebe Nadine. Die Kinder sind heute nicht da. Du kannst den ganzen Tag, das machen was du möchtest.“ 

Ja, träum weiter! Denke ich. Wie lange es wohl noch dauert bis die Kinder ins Zimmer stürmen..

 

Aber wenn das wirklich wahr wäre, was würde ich dann den ganzen Tag machen?

 

Ganz spontan fällt mir da eine Szene aus der US-Serie King of Queens ein. Dort stellt Doug sich vor, wie es wäre wenn Schwiegervater Arthur mal nicht da wäre. Doug tanzte splitterfasernackt und Pizza essend auf dem Sofa. So oder so ähnlich könnte ich mir das auch vorstellen. Nein, mal im Ernst.

 

Als allererstes würde ich ausschlafen.

Dann würde ich ein heißes Bad nehmen, ohne dass da jemand an der Tür steht und stört. Oder womöglich gleich noch jemand mit in die Badewanne huscht.

Nach einem ausgedehnten und gesunden Frühstück, bei dem keiner brüllt und schon gar nicht sein Frühstück auf dem Boden verteilt, mache ich mich fertig und beginne mit einer langen Shoppingtour. Bei dieser Shoppingtour muss niemand alle 200 Meter Pipi und möchte auch nicht getragen werden. Ich schaue auch nur nach Sachen für mich. Ich fahre mit meinem Cabrio (ich habe plötzlich ein Cabrio?????) bei lauter Musik durch die Gegend. Ich genieße die Sonne und habe die beste Laune der Welt. Ich kann mir so viel Zeit der Welt nehmen wie ich möchte. Kein Zeitdruck, keine Abholtermine.

Wieder zu Hause würde ich erstmal ein kleines Nickerchen machen. Shoppen kann ja so anstrengend sein. Nach zwei bis drei Stunden sehr erholsamen Mittagsschlafs würde ich ganz für mich alleine, und ohne schlechtem Gewissen eine Tüte Chips essen. Ich würde meine gekauften Sachen x-mal anprobieren und albern Posen vor dem Spiegel. Es sieht mich ja keiner.

Dann treffe ich mich mit meiner besten Freundin. Wir haben uns schon so lange nicht mehr gesehen und so viel zu erzählen. Und endlich geht das mal ohne das man unterbrochen wird, oder ein Kind vor einem bösen Sturz bewahren muss. Herrlich einfach mal wieder Tratschen und auch ein bisschen Lästern. Wer hat was mit wem? Wer geht fremd? Das habe ich doch immer gewusst, dass das mit der nicht gut geht.

 

Am Abend, wenn mein Mann nach Hause kommt und mich fragen würde:  Wie war dein Tag?“ Was würde ich da antworten?

„Liebling, das war ein wirklich schöner Tag. Ich konnte endlich mal wieder das machen, wonach mir war. Ich musste auf niemanden Rücksicht nehmen, musste niemanden Abholen oder Hinbringen. Ich habe einfach nur das gemacht, wonach mir der Sinn stand. Das war echt schön. Aber bitte gib mir jetzt die Kinder zurück, ich vermisse sie schon ganz arg. Denn mein Leben ist das Leben mit euch, mit meiner Familie. „

 

So ein kleiner gedanklicher „Seitensprung“ hat mir echt Spaß gemacht. Wenn ich mir selber aber immer mal wieder die Möglichkeit gebe, einen kleinen Teil dieses Tages doch zu erleben. Dann ist die Sehnsucht darauf auch nicht so groß. Ich treffe mich gerne mal auf eine Tasse Kaffee. Ich gehe auch mal alleine shoppen. Und ich nehme ein heißes Bad nachdem die Kinder gebadet haben.

Was ich aber nie alleine schaffe ist die Tüte Chips zu essen. Das hören meine Kinder durch drei Wände und sechs Türen. Und dann stehen wir meist zu dritt grinsend am Schrank und essen Chips.

  

 Dies ist mein Beitrag zur Blogparade der lieben Carola von Kids and Cats. Sie fragte: Stell dir vor, du hast spontan Freizeit. Was machst du als erstes?