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Ich wünsche euch allen keinen guten Rutsch

Meine Lieben,

natürlich wünsche ich euch alles, alles erdenklich GUTE im neuen Jahr.

Nur dieses „guten Rutsch“ und „kommt gut rüber“ Ach Mann, das klingt so abgedroschen und auch viel zu unpersönlich.

Ich wünsche das jeder sein altes Jahr 2016 gut verabschieden kann und das neue Jahr 2017 freudestrahlend empfangen kann. Das jeder seine (wenn auch heimlich gesteckten) ZIELE erreichen kann. Das man zufrieden mit sich selber ist, und das man noch guten Gewissens in den Spiegel schauen kann.

2016 war für mich ein Jahr geprägt von TERROR und GEWALT, der nicht mehr weit entfernt ist. Das macht mir Angst. Ich möchte in Zukunft meine Kinder in Frieden aufwachsen sehen. Kann da mal jemand was für tun? Kann da mal jemand Bescheid sagen? Auf mich hört ja keiner.

2016 war auch der Beginn von etwas NEUEM für mich. Meine Leidenschaft zu Schreiben, teile ich jetzt auf meinem Blog mit euch. Und ich tue das so gerne und ich hoffe ihr lest das auch weiterhin so zahlreich. Es ist mir ein Ehre. Übrigens: Ja, ich bin das wirklich (Augenreib)

Lasst uns gemeinsam das Jahr 2017 WILLKOMMEN heißen, wir können eh nichts daran ändern. Wir werden alle wieder en Jahr älter. Wir werden Menschen kennenlernen, die unser Leben bereichern werden und auch solche auf die wir eigentlich hätten verzichten können. Wir werden mit Tatsachen konfrontiert werden, die wir nicht ändern können. Das einzige was wir versuchen können ist die Welt ein kleines bisschen schöner zu machen. Jeder einzelne ganz für sich. Dann haben wir schon viel erreicht.

Liebe Grüße

Nadine

 

Veröffentlicht in 2017, Allgemein, Jahreswechsel, Vorsätze

Zweitausendsiebzehn

 

Schon wieder geht ein Jahr zu Ende. Dieses Jahr ging es aber auch sehr schnell, oder?

Habe ich Vorsätze für 2017? Nein, die habe ich nicht. Ich habe immer gewisse Ansprüche an mich selber, aber die sind an kein Datum gebunden.

Ich möchte nicht mehr Sport machen. Ich möchte genauso viel Sport machen wie in 2016. Ich möchte genauso viel Zeit für Sport haben wie in 2016. Und ich möchte meinen Übungsleiter-C-Schein erfolgreich abschließen. Und dann Kinder spielerisch an den Sport heranführen, das wäre klasse. Eine große Herausforderung, aber es lohnt sich. Kinder sind unsere Zukunft.

Ich möchte nicht mehr Zeit mit meiner Familie verbringen. Ich möchte genauso viel Zeit mit meiner Familie verbringen wie in 2016. Nur harmonischer, ruhiger, leiser, entspannter, und lieber als in 2016. Weniger streiten, weniger schreien, weniger diskutieren, weniger drohen, weniger Türen knallen, etc.

Wir alle müssen mehr an uns Arbeiten. Vor allem aber ich muss ruhiger und zufriedener werden. Da werde ich ganz hart an mir arbeiten müssen. Das muss funktionieren.

Ich möchte deutlich mehr Schreiben als in 2016. Meinen Blog habe ich ja erst im Oktober 2016 gestartet. Und es macht mir immer noch verdammt viel Spaß. 2016 nur das Warm-Up. In 2017 geht es richtig ab. Ich möchte mehr Follower mit meinen Beiträgen begeistern. Ich möchte mehr von mir preisgeben und viel mehr von anderen erfahren. Ich möchte an noch ganz vielen Blogparaden teilnehmen. Und meine eigene Blogparade starten.

Übrigens sollte einer Redakteurin oder einem Redakteur, dass was ich schreibe, gefallen kann mir das gerne mitgeteilt werden. Mein Fünf-Jahres-Plan mit dem Buch schreiben, ist immer noch aktuell. Davon gehe ich nicht ab.

Ich möchte mehr Lachen (aus vollem Herzen)

Ich möchte mehr Weinen (vor Freude)

Ich möchte mehr Lieben (meine Familie)

Ich möchte mehr Tanzen (auch im Regen)

Ich möchte mehr Singen (auch gerne schief aber dafür laut)

Ich möchte mehr Leben (mit Leidenschaft)

Ich möchte mehr Schreien (vor Glück)

Ich möchte mehr Bauchschmerzen (vor Lachen)

 

Das Jahr 2016 war schon schön. Auf 2017, da geht noch was.

 

Liebe Grüße

 

Nadine

 

Veröffentlicht in Allgemein, Blogparade, Der schönste Moment mit meinen Kindern, Herzblut, Kinder, Mein Wort 2017, Moro-Reflex

Mein Wort für 2017

 

Was ist mein Wort für 2017? Welches Wort soll mich 2017 begleiten? Welches Wort soll 2017 für mich stehen? Eine gute Frage. Nach kurzem Nachdenken komme ich auf das Wort:

 

 

HERZBLUT

 

 

Okay, und warum jetzt? Ich versuche es zu erklären.

 

Ich bin Mutter von zwei kleinen Kindern. Ich bin eine Löwenmutter mit ganz viel HERZBLUT. Unsere große Tochter war nie so ganz einfach. Erst kam eine ausgeprägte Fremdelphase und dann eine sehr ausgeprägte Trotzphase. Aber beide Male bin ich gemeinsam, mit meiner Tochter durch diese schwere Zeit gegangen. Ich habe das nicht einfach so abgetan, so nach dem Motto:

„Stell dich nicht so an“!

„ Irgendwann vergeht diese Phase schon wieder“.

Ich bin der Sache auf dem Grund gegangen. Warum ist meine Tochter so? Gibt es das bei anderen Familien auch? Was kann man dagegen tun? Bei der Trotzphase haben wir einfach nur versucht auf unsere Tochter einzugehen, sie ernst zu nehmen, auch wenn es schwerfiel. Es war eine ziemlich schwere Zeit. Geholfen hat mir, darüber zu schreiben, es noch einmal mit zu erleben, es abzuschließen. Als ich diesen Artikel in meinen Blog stellte, merkte ich, wie viele Familien auch damit bzw. dagegen zu kämpfen haben. Wenn mein Artikel nur einer Familie geholfen hat, ist es schon gut gewesen.

Die Fremdelphase war schon eine härtere Nuss, es war ein noch nicht vollständig abgebauter Moro-Reflex. Das konnten wir alleine nicht überwinden. Sie verweigerte jegliche U-Untersuchungen, Zahnarztbesuche, Sprachstands- Messung. Wir mussten uns professionelle Hilfe suchen. Auch da stand ich meiner Tochter immer bei. Sie machte das großartig. Nach mehr als einem Jahr harter Arbeit sind wir jetzt am Ziel angekommen.

U-Untersuchungen, Impfungen und Zahnarzt sind kein Problem mehr, und die Schuleignungs-Untersuchung hat sie auch gemeistert. Auch habe ich über diese Erfahrungen in meinem Blog geschrieben. Das Interesse daran war sehr groß. Das schönste Lob bekam ich aber von unserer Therapeutin. Ein paar Monate nach Abschluss unserer Therapie, schrieb ich ihr eine E-Mail. Ich schrieb das unsere Tochter die Schuleignungs-Untersuchung gemeistert hätte und verwies auf meinen Blog-Beitrag. Sie schrieb mir mit sehr beeindruckenden Worten zurück, dass sie mich immer als liebevolle Mutter erlebt hätte, die hundertprozentig hinter ihrem Kind stehen würde. Und das es sehr angenehm gewesen wäre, mit uns zu arbeiten. HERZBLUT!!!! Das ist HERZBLUT!!!!

Ich würde jeden dieser Schritte genauso wieder gehen. Ich werde meine beiden Kinder weiterhin als das größte Glück auf Erden sehen, die es tausend prozentig verdient haben, die größtmögliche Unterstützung für einen optimalen Start ins Leben zu bekommen. Auch wenn ich so manches Mal, schon an meine Grenzen gekommen bin, lohnt es sich. Wenn ich abends meine schlafenden Kinder anschaue, dann weiß ich wofür ich das alles tue. Da lodert denn so ganz ruhig eine Flamme in mir. Die Flamme hat den Namen HERZBLUT.

 

Für 2017 habe ich mir vorgenommen mit mindestens genauso viel HERZBLUT meine Kinder zu unterstützen und zu begleiten. Die Große wird einen riesigen Schritt in Richtung Schule machen müssen. Der Kleine kommt in den Kindergarten und wird dort seine Fortschritte machen. Und ich kann mehr Zeit und HERZBLUT in meine Leidenschaft, das Schreiben, investieren. Schreiben ist wie Therapie für mich. Denn auch wenn ich schreibe, lodert eine ganz kleine ruhige Flamme in mir, ihr wisst schon welche, oder?

 

 

 

Dies ist mein Beitrag zur Blogparade von Tellyventure

Und gleichzeitig habe ich diesen Text auch für die Blogparade von Michael von Zeit für Plan B verwendet. Danke für das schöne Thema

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Frohe Weihnachten

Meine Lieben,

ich wünsche euch allen ein tolles und friedvolles Weihnachtsfest. Lasst euch reich beschenken oder genießt die Freude eurer Kinder.

Lasst Ärger und Stress hinter euch. Genießt die Zeit.

Nadine

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Kindermund tut Wahrheit kund

Wenn man kleine Kinder hat, muss man echt vorsichtig sein, mit dem was man sagt. Unsere Tochter, eher schüchtern, kann aber so richtige Knaller rauslassen.

Vor kurzem zog mich ihre Erzieherin in eine ruhige Ecke und erzählte mir folgendes:

Ein Vater war in den Kindergarten gekommen um seine Tochter abzuholen. Meine Tochter stand in der Tür und meinte: „Oh, nicht schon wieder dieser Eierkopf!“ Die Erzieherin überspielte dann schnell diese Situation, sprach aber meine Tochter später drauf an. Warum sie den Mann als Eierkopf bezeichnet hätte und warum sie so etwas sagen würde.

Die Antwort meiner Tochter: „Mama sagt auch immer Eierkopf zu dem!“

Da war er wieder dieser Moment, wo man nicht weiß ob man stolz oder beschämt sein soll. Insgeheim war ich stolz auf meine Tochter, das sie sich so schön behaupten konnte. Und das sie absolut nach mir kommt, bloß kein Blatt vor dem Mund nehmen.

 Ich spielte ein bisschen die geschockte Mutter, aber ein Grinsen konnte ich auch nicht mehr unterdrücken. Da konnte auch die Erzieherin sich das Lachen nicht mehr verkneifen. Sie meinte das das schon sehr viel Situationskomik gehabt hätte. Meine Tochter hätte schon sehr darauf bestanden, dass dieser Mann wirklich Eierkopf hieße.

Ich versprach, dass ich jetzt vermehrt darauf achten wollte, was ich so von mir gebe. Vor allem darauf zu achten, nicht jeden Spitznamen vor unserer Tochter rauszulassen. Ich habe nämlich für so einige Leute meine Spitznamen und die sind nicht schmeichelhaft.

Etwas später erzählte sie dann im Kindergarten: „Bei uns zu Hause ist der liebe Gott gewesen, und er hat gesagt, dass alle mal wieder in die Kirche kommen sollen.“ Bei uns war der Pastor zu Besuch gewesen, zum Taufgespräch ihres Bruders. So ganz hohen Besuch empfangen wir nicht.

 

Sonst ist unsere Tochter ein sehr aufmerksamer Mensch. Wenn sie etwas nicht versteht, fragt sie sich das schon sehr genau nach.

„Oma, warum bist du so dick?“

„Mama, ist das der Vollpfosten der eben vor uns hergeschlichen ist? Hat der wirklich seinen Führerschein im Lotto gewonnen?“

Zur Kassiererin an der Kasse: „Wir gehen an eine andere Kasse, weil Mama dich nicht mag!“ oder

„Mama, hier gibt es keine Mia & Me -Zeitung. Fahren wir noch in einen vernünftigen Laden?“

Zur Nachbarin: „Ich habe letztens gekotzt, ins Auto. Ganz schön viel kam da raus!“

 

Wie schon geschrieben, ich schwanke öfters zwischen Stolz und Scham.

 

 Dies ist mein Beitrag zur Blogparade von Hallo liebe Wolke

 

 

 

 

Veröffentlicht in Allgemein, Blogparade, Der schönste Moment mit meinen Kindern, Kinder

Mein schönster Moment mit meinen Kindern-Blogparade

 

Mit meinen zwei Kindern habe ich schon viele schöne Momente erlebt. Und ich hoffe das ich noch ganz viele schöne Momente mit ihnen erleben werde.

Aber der aller schönste Moment war ganz klar, der erste Moment mit meinen neugeborenen Babys. Jede Mutter weiß, wie schön und einzigartig dieser Moment ist. Auf diesen Moment hatte ich mich so sehr gefreut. Es war umwerfend, aber bei beiden Kindern komplett unterschiedlich.

Kind Nr. 1 kam ziemlich schnell per Sofort-Kaiserschnitt auf die Welt. Und da die Ärzte den Verdacht hatten, das sie nicht ganz gesund wäre, kam sie sofort zur Kinderärztin. Nach dem ersten Check durfte ich sie kurz sehen. Entwarnung, alles gut. Nur konnte ich sie kaum sehen, da meine Augen voller Tränen waren. Erst als ich zurück in den Kreißsaal kam, sah ich sie dann. Mein Mann war schon längst mit unserer Tochter dort angekommen, während ich noch zugenäht wurde. Die Hebamme badete sie und zog sie an. Dann stellte sie meine Tochter im Wärmebettchen an mein Bett. Endlich konnte ich sie richtig sehen, auch mal anfassen und mit ihr sprechen: Hallo, hier ist deine Mama! Oh, was bist du süss! Was hast du schon für lange Haare!

Die Fotos die mein Mann in diesen Momenten von uns schoss, sind bis heute noch sehr wichtig für mich. Ich schaue sie mir immer noch sehr, sehr gerne an. Die Hebamme gab uns damals sehr viel Zeit für diese Momente. Das war sehr rücksichtsvoll von ihr.

Kind Nr. 2 kam per geplanten Kaiserschnitt auf die Welt. Das kam nicht so überraschend, da konnte ich vorher planen. So ein bisschen zumindest. Meinen Mann hatte ich gebeten, wieder ganz viele Fotos zu machen. Und dieses Mal bekam ich Nr.2 noch im OP zu sehen. Die Hebamme hielt ihn uns ganz lange hin. Ich konnte ihn trotz vieler Tränen sehen und sogar küssen. Wegen eines Kreislaufabfalls musste ich dann noch zur Beobachtung in den Aufwachraum. Wertvolle Zeit ging mir verloren, aber mein Mann knipste fleißig. Auch diese Fotos schaue ich mir immer noch oft an. Die verlorene Zeit holten wir nach, als mein Mann die große Schwester ins Krankenhaus holte. Ich hielt Nr. 2 die ganze Zeit im Arm. Ich konnte ihn fühlen und riechen. Wir kuschelten und erholten uns von dem Stress.

Dann kann ich mich noch bei beiden Kindern an das erste Kuscheln, das erste Stillen und die ersten Nächte erinnern. Die einfach ganz tief in meinem Herzen und meinen Erinnerungen verankert sind und dort für immer bleiben.

 Gleichzeitig möchte ich aber auch den schlimmsten Moment mit meinem Kind nicht vergessen. Mein sechs Monate altes Baby lag mit einem bösen Virusinfekt in der Kinderklinik. Man musste ihm einen Zugang über die Kopfvene legen. Das war wirklich ein grausamer Anblick für mich. Mein kleiner Schatz lag schweratmend in diesem Krankenhausbett und ich war so machtlos. Inzwischen ist das fast zwei Jahre her, aber vergessen werde ich das nie.

 

Die ist mein Beitrag zur Blogparade der lieben Yvi

 

 

 

 

 

Veröffentlicht in Allgemein, Blogparade, Frühling, Kinder

Die schönste Jahreszeit mit meinen Kindern

Welche Jahreszeit ich am liebsten mit den Kindern habe? Ganz klar, den Frühling!!!

Ich finde es gibt nichts Schöneres als der Natur beim Aufwachen zuzusehen. Der Winter war lang und kalt. Unser Garten wird wieder etwas grüner. Das Gras wächst, die Sträucher bekommen zarte Knospen. Die ersten Tiere beenden ihren Winterschlaf.

Wir genießen die milden Temperaturen. Die Sonne wärmt den Tag auf. An den ersten Tagen kann ich mein Gesicht gar nicht lange genug in die Sonne halten. Sonne tanken ist angesagt. Ich habe an diesen Tagen auch extra gute Laune. Nicht nur die Natur erwacht, auch wir Menschen erwachen wieder. Meine beiden Mäuse toben durch den Garten, und drehen richtig auf. Schaukeln, Rutschen und Klettern macht im Frühling auch viel mehr Spaß. Der Sandkasten wir mindestens dreimal komplett umgepflügt.

Sie beobachten die ersten Vögel, und hoffen das sie ihr Nest in Opas Vogelhäuschen bauen. Wir begrüßen Schmetterling Fred. Fred ist jedes Jahr bei uns im Garten. Er ist ein Zitronenfalter und meine Kinder glauben, dass es jedes Jahr der gleiche Fred ist. Ich lasse sie in dem Glauben, ich finde das schön.

Besonders schön ist auch das es unsere Nachbarn auch nach draußen zieht. Es beginnt mit einem Schnack überm Gartenzaun und endet meist mit langen und guten Gesprächen auf der Gartenbank. Unsere Nachbarn sind die Ersatzgroßeltern für unsere Kinder und werden heiß geliebt. Über den Winter haben wir uns zwar oft gesehen, aber nie so lange und oft wie im Frühling und Sommer. Die Kinder stehen sehnsüchtig wartend am Gemüsebeet. Wann sind denn endlich die Erdbeeren reif. Darauf müssen sie noch warten, auch wenn es schwerfällt.

 Wir fahren meist im April oder Mai ein paar Tage an die Nordsee. Zu der Zeit ist es dort schöner als im Hochsommer. Auch sind die Urlaubsorte dann noch nicht so voll. Was auch den Vorteil hat, das man im Restaurant auch nicht so lange aufs Essen warten muss. Jeder der Kinder hat, weiß das zu schätzen.

Natürlich ist der Sommer auch toll. Wenn es so richtig heiß ist, stellen wir das Planschbecken und den Gartensprenger auf und los geht es. Das Lachen, Juchen und Kreischen der Kinder vor Freude, unbezahlbar.

Und im Herbst in Blätterhaufen springen bis es keine Haufen mehr gibt. Aber nicht bei Sturm und Regen.

Im Winter Schlitten fahren und einen Schneemann bauen. All das hat seinen besonderen Reiz. Aber rotgefrorene Näschen und steife, kalte Finger sind da nicht so lustig.

Ach, wir sind einfach Frühlingsmenschen und freuen uns schon auf den nächsten Frühling, dabei ist es erst Dezember.

 Dies ist mein Beitrag zur Blogparade der lieben Nicole

 

 

 

 

 

Veröffentlicht in Allgemein, Erkältungswelle, Kinder, Update

Update zu meinem Artikel- Die Erkältungszeit geht so langsam wieder los

 

Im Oktober berichtete ich ja bereits über die Krankheitssituation bei unseren Kindern.

Für alle Interessierten hier der link

 

Kurzer Rückblick: Unsere große Tochter geht in den Kindergarten und der kleine Bruder bekam jeden Infekt seiner Schwester mit ab. Highlight war ein böser Virusinfekt der sogar einen Krankenhausaufenthalt erforderte. Eine anschließende Asthmaerkrankung und Pseudo-Krupp-Anfälle konnten nicht ausgeschlossen werden. Und wir machten echt eine harte Zeit durch, die so etwa 1,5 Jahre dauerte. Ein hochfieberhafter Infekt nach dem anderen mit Antibiotika und Inhalieren mit Asthmamedikamenten. Ich muss wirklich sagen, ich ging am Stock, da auch ich jeden Infekt mitnahm. Diese ständige Angst um die Kinder und genau zu wissen, dass man wieder eine Horrornacht vor sich hat, nahm mich sehr mit.

 

Inzwischen ist die Große das dritte Jahr im Kindergarten und es scheint so als ob es besser wird (Ganz schnell dreimal auf Holz geklopft). Es ist wirklich so. Ich hatte das irgendwie nie geglaubt. Aber wenn ich mich an den Dezember im letzten Jahr zurückerinnere, da hatte der Kleine ab Nikolaustag neun Tage Antibiotikum genommen wegen einer eitrigen Mandelentzündung und über Weihnachten Antibiotikum bei einer Bronchitis. In diesem Winter sind beide Kinder noch von der großen Erkältungswelle verschont geblieben ( Nochmal dreimal schnell, ihr wisst schon). Klar kamen aus dem Kindergarten sämtliche Keime zu uns. Und hier und da läuft die Nase, und gefiebert haben auch schon beide. Aber es hielt sich alles im Rahmen. Und da bin ich so froh und dankbar drüber, das glaubt keiner.

Im Kindergarteneingang hängen immer noch abwechselnd die Schilder mit den Krankheiten: Magen-Darm-Virus, Scharlach, Hand-Fuß-Mund-Krankheit, Bindehautentzündung, ……

Aber diese Schilder schrecken mich nicht mehr so ab.

 

Die große Läuse-Epidemie wird hoffentlich im nächsten Jahr mal ausbleiben. Und wenn die Eltern ihre Kinder nach einem Magen-Darm-Infekt auch wirklich 48 Stunden zu Hause lassen, wird uns diese auch nicht mehr ereilen. Die hatten wir nämlich schon zweimal in diesem Jahr. Auch keine schöne Sache. So nach dem Motto: einer k…. immer!

Ich hoffe inständig das es weiterhin bergauf bei uns geht. Und irgendwann kann uns eine Erkältung gar nichts mehr anhaben.

 

Wie ist es bei euch?

Steckt ihr mittendrin im Erkältungs-Wahnsinn? Und ihr wisst kaum noch weiter? Und das Wort Schlaf ist euch völlig fremd?

Oder wird es bei euch auch schon besser? Seht ihr Licht am Horizont?

Oder haben eure Kinder so ein bombiges Immunsystem das ihr so etwas wie Erkältungsinfekte gar nicht kennt? Was ist eure Geheimwaffe? Lasst uns daran teilhaben.

 

Veröffentlicht in Allgemein, Blogparade, Weihnachten

Weihnachten mit Kind-So feiern wir

 

Unsere Kinder sind fünf und zwei Jahre alt und glauben noch an den Weihnachtsmann. Und ich möchte das, das auch noch etwas länger so bleibt. Wenn ich mich an meine eigene Kindheit zurückerinnere, war da immer ein gewisser Zauber. Eine gewisse Magie rund um den Weihnachtsmann und die Geschenke die er uns brachte. Nachdem ich später dann wusste, dass meine Mutter die Geschenke kaufte und ich auch ihre Verstecke dafür kannte, war dieses besondere Gefühl einfach weg. Und ich finde ein Weihnachten ohne einen gewissen Zauber, für Kinder eher traurig.

 Auf alle Fälle habe ich mir vorgenommen Weihnachten dieses Jahr, nicht wie vor zwei Jahren zu verbringen. Denn da hatte ich mir zwei Tage vor Heiligabend den Knöchel gebrochen. Halleluja!!! Ich bekam, weil es kurz vor Weihnachten war einen Spezial-Schuh, damit ich wenigstens Laufen konnte. Den brauchte ich auch, wie hätte ich sonst unser vier Monate altes Baby tragen sollen? Um den Bauch schnallen ging irgendwie auch nicht. Wenn ich daran zurückdenke. Die Schmerzmittel machten meinen Magen kaputt, ich konnte noch nicht einmal alleine duschen und alles war so umständlich. Also das möchten wir dieses Jahr nicht haben. Wir möchten das wir alle gesund und munter um den Tannenbaum herumsitzen werden. 

Wir werden Heiligabend wohl folgendermaßen verbringen. Am Vormittag werde ich mit den Kindern den Weihnachtsbaum (natürlich kommt uns nur ein echter Baum ins Haus) schmücken. Unsere Tochter geht jetzt das dritte Jahr in den Kindergarten und hat in der Zeit schon reichlich Baumschmuck gebastelt. Und dieser schönste Baumschmuck kommt natürlich mit an den Baum. Dieses Jahr ist auch das erste Mal, wo unser Jüngster mit schmücken wird. Oje, das wird noch einige Machtkämpfe geben, fürchte ich. Das wird laut und noch so einige Tränen geben.

Am Nachmittag werde ich mit unserer Großen in die Kirche gehen. Erstens weil wir uns das Krippenspiel anschauen möchten, und zweitens auch der Weihnachtsmann schon vorbeischauen könnte. So nach dem Motto, jetzt muss der Weihnachtsmann gerade da gewesen sein. Wir haben den schon wieder verpasst. Der ist aber auch schnell.

Mein Mann und die Kinder haben sich als Festessen Geschnetzeltes mit Spätzle gewünscht. Da gibt es bei uns keine Tradition, da wird das gekocht, was der Horde am besten schmeckt. Vor dem Essen wird aber noch die Bescherung erfolgen, sonst gibt es eh nur Unruhe.

Ich hoffe, dass wir dann einen ruhigen entspannten Heiligabend mit glücklichen Kindern verbringen können. Mein Mann fragte gestern nochmal vorsichtig an:  Wir schenken uns doch wirklich nichts, oder?  Nein, das haben wir abgeschafft, denn sonst würde mein Mann Heiligabend, kurz vor Ladenschluss losfahren, und mir irgendwas holen. Ich habe mir ja letzte Woche den Schrittzähler geholt, das ist mein Geschenk.

Am 1. Weihnachtstag kommen meine Eltern zu uns. Das ist seit ein paar Jahren zur Tradition geworden. Und da ich mir mit dem Essen auch keinen Stress machen möchte, habe ich Entenbrust mit Rotkohl, Klößen und Soße bei einem Partyservice bestellt. Und da eine gute Bekannte die Chefin dieses Service ist, weiß ich das es uns wieder erstklassig schmecken wird. Mein Bruder und seine Freundin halten es auch mit ihrer Tradition. Sie fahren mal wieder in Urlaub und gehen sämtlichen Verwandtschaftsbesuchen somit aus dem Wege. Die Eltern meines Mannes haben leider kein Interesse an uns oder ihren Enkelkindern. Das lässt sich nicht ändern, aber wir haben uns damit abgefunden. Aber ich hoffe, dass sie vor Scham einmal kräftig in die Tischkante beißen werden.

 

Der 2. Weihnachtstag wird wieder ruhiger. Unsere Kinder werden garantiert von unseren Ersatz-Großeltern (eigentlich unsere besten Nachbarn) nochmal komplett verwöhnt werden. Und das ist auch gut so. Wir sind so froh, dass wir die haben.

 

Abends werden mein Mann und ich aber froh sein, das Weihnachten vorbei ist. Wie jedes Jahr eigentlich.

 

 

Dies ist mein Beitrag zur Blogparade der lieben Sylvi von moms favorites and more

 

Veröffentlicht in Allgemein, Blogparade, Danke, Hebammen, Kinder

Ohne meine Hebamme, wäre so einiges schiefgelaufen

 

Bevor ich schwanger wurde, dachte ich Hebammen sind nur im Krankenhaus beschäftigt und helfen bei der Geburt der Babys so ein bisschen mit.

Nach zwei Schwangerschaften sehe ich das mal ganz anders.

Hier ist meine Geschichte:

Als ich von meiner ersten Schwangerschaft erfuhr, war ich obwohl die Schwangerschaft geplant war, ziemlich überrumpelt. Im Internet las ich immer wieder. Man sollte sich schon früh eine Hebamme suchen und zu einem Geburtsvorbereitungskurs anmelden. Ich meldete ich also brav bei der Hebamme in meiner Nähe für diesen Kurs an. Bei dem sehr netten Telefonat merkte ich gleich, das wir auf einer Wellenlänge lagen. Als sie mich dann fragte, ob ich Probleme hätte und ob sie vorbeikommen sollte, lachte ich leise und sagte: „Nee, alles gut. Bin ja nur schwanger und nicht krank!

Ich ahnte nicht, dass sich das ein paar Wochen später ändern würde.

In der 20 SSW bekam ich vorzeitige Wehen. Nichts ging mehr. Ich durfte nicht mehr arbeiten, sollte viel liegen. Mein Frauenarzt machte mir große Angst. Ich sah immer nur die Bilder von Frühchen vor mir, die in ihren Brutkästen lagen und hart um ihr Leben kämpfen mussten. Diese dünne Haut, die durchscheinenden Gefäße. Ich war leicht panisch.

Ich rief meine Hebamme an, sie kam sofort. Wir lernten uns kennen und sie bemerkte sofort meine Verunsicherung. Sie beruhigte mich mit wenigen Worten. Alles halb so schlimm, die Frauenärzte machten es immer sehr dramatisch, damit die Frauen sich auch wirklich schonen würden. Neben den beruhigenden Worten, gab es noch unheimlich viele Tipps und Tricks. Und ein unheimlich tolles homöopathisches Pulver, das die vorzeitigen Wehen wieder verschwinden lassen sollte. Nach diesem Gespräch war ich wieder in der Spur. Ich war beruhigt. Ich schonte mich und die vorzeitigen Wehen verschwanden.

Endlich konnte ich meine weitere Schwangerschaft genießen. Der Bauch wurde runder. Viel Neues aber auch viel Erschreckendes gab es beim Geburtsvorbereitungskurs. Aber immer mit ganz viel Spaß bei der Sache.  

Am Tag des errechneten Termins kam saß ich bei meinem Frauenarzt, meinte ich hätte Wehen. Mir ging es schlecht, war ständig auf der Toilette, konnte nicht schlafen, war nur noch unruhig. Nur er meinte ich hätte keine Wehen, bis in drei Tagen. Auf Wiedersehen. Auf dem Weg nach Hause ging es mir immer schlechter. Das ganze Wochenende sollte ich so aushalten? Ich nahm mir vor, zu Hause sofort meine Hebamme anzurufen. Dort angekommen tröpfelte es aus meiner Fruchtblase. Als ich sie anrief, schickte sie uns sofort in die Klinik. Eineinhalb Stunden nach unserem Eintreffen in der Klinik, war unsere kleine Maus per Sofort-Kaiserschnitt geboren. Die Ärzte rieten uns wegen zu erwartenden Komplikationen zu diesem Kaiserschnitt, über den ich weiterhin sehr froh bin.

Die ersten Wochen mit Kind waren sehr anstrengend, auch da war meine Hebamme unersetzlich für mich. So manches Mal stand ich auf dem Schlauch, kam nicht so richtig in Gang und kapierte so manches erst beim fünften Mal. Meine Hebamme unterstützte mich großartig. Und ihre unmissverständlichen, klaren Ansagen kamen dann auch bei mir an. Und genau die, brauchte ich.

Der Rückbildungskurs war anstrengend und zäh, aber ich sah ein, das ich ihn auch wirklich brauchte.

Da meine Hebamme mich so super bei meiner ersten Schwangerschaft begleitet hatte, war sie bei Nummer 2 natürlich auch an meiner Seite.

Die Schwangerschaft verlief aber ganz anders. Viel ruhiger, weil ich ruhiger war.  

Den Geburtsvorbereitungskurs, nahm ich als Zeit für mich mit. Da die Geburt unserer Tochter, ja nicht ganz komplikationslos verlaufen war, hatte ich mich schon früh für einen geplanten Kaiserschnitt entschieden. Das gefiel ihr zwar nicht, aber ich setzte mich durch.

Die Nachsorge von ihr lief wieder gleich ab. Sie begleitete mich sehr gut. Ich war wieder ziemlich konfus, sie fing das auf. Hier und da ein paar klare Worte. Alles gut.

Abschließend kann ich nur sagen, das meine Hebamme für mich unheimlich wichtig gewesen ist. Und es für jede werdende Mutter ein Schlag ins Gesicht ist, wenn man sie alleine stehen lässt. Und es ist für jede Hebamme ein Tritt in den A…. ist, wenn die Bundesregierung nicht für diese Hebammen kämpft. Denn die meisten Hebammen gehen mit ganz viel Herzblut und Engagement in ihren Beruf auf. Das kann man über die wenigsten Politiker behaupten.

Kerstin, vielen lieben Dank für ALLES !!! 

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Dies ist mein Beitrag zur Blogparade von babytalk. Danke für dieses schöne Thema