Veröffentlicht in Allgemein, Blogparade, Hashimoto-Antikörper, Hypothyreose, Schilddrüsenunterfunktion

Da bin ich wieder!

Ich unterbreche meine Blogpause gerne für eine Blogparade an der ich so gerne teilnehme.

 

 

Auf ihrer Seite http://www.frauschweizer.de schreibt sie folgendes

Dieser eine Artikel…

Denn es gibt immer diesen einen Artikel. Diesen einen, der mit viel Liebe, viel Zeit geschrieben wurde. Diesen einen Artikel, auf den man so stolz ist. „Ja, das wir ein Erfolg, die Menschen müssen das einfach lieben“ und dann…. Dann wird dieser eine Artikel einfach verschmäht, nicht gelesen. Zur falschen Zeit gepostet, das Wetter war zu schön und keiner stöberte auf den Blogs. Ein großes Ereignis, das alles in den Schatten stellte oder der Artikel wurde einfach schlichtweg übersehen.

 

Ich finde das eine megaschöne Idee. Schaut doch mal zu Frau Schweizer rüber. Wer hat nicht den einen Artikel der Zuwenig Leser fand.

Ich habe meinen Artikel über meine Hashimoto-Thyreoiditis eingereicht.

Den Artikel findet ihr hier

 

Sonnige Grüße Nadine

Hier noch einmal der link

Veröffentlicht in Allgemein, Blogparade, Trotzphase

25 ultimative Gründe für einen Trotzanfall

Hier kommt unsere Trotz-Challenge

Die Trotzphase, man könnte meinen, mein Lieblingsthema. Zumindest verfolgt es mich ständig. Die Trotzphase mit unserer Tochter hat mich so wahnsinnig an meine Grenzen gebracht, das gibt es gar nicht. Und jetzt folgt ihr Bruder, kein Wunder, das der schon fast perfekt ist, er hatte ja die beste Lehrmeisterin. Diese nichtigen Gründe aus denen ein Riesen-Drama mit Geschrei und dicksten Tränen wurde. Danach die totale Erschöpfung eintrat, dann nach ein paar Stunden Schlaf mein kleiner Engel wieder zum Vorschein kam. Ich schrieb mir meinen ganzen Frust von der Seele, das half mir sehr. Für alle die das nachlesen möchten, hier ist der link dazu

Aber das Thema Trotzphase, bzw. die Gründe für diese Trotzanfälle scheinen viele Mütter zu beschäftigen.

Susanne von Hallo liebe Wolke schrieb vor kurzem die ersten 25 Gründe für einen Trotzanfall auf. Die ersten 25 Gründe von Hallo liebe Wolke findet ihr hier. Die Resonanz war so groß das Natalia von Simplylovelychaos eine Fortsetzung geschrieben hat. Die zweiten 25 Gründe von simplylovelychaos findet ihr hier. Natalia nominierte Tanja von Krümel und Chaos. Hier könnt ihr Tanjas 25 total gute Gründe für einen Trotzanfall lesen.

Und Tanja nominierte mich. Vielen Dank dafür, es ist mir eine Ehre. Ich mache jetzt die 100 voll.

Und diese Idee ist inzwischen sogar so erfolgreich geworden, das da jetzt eine Blogparade raus entstanden ist. Hier ist der link zur Blogarade von der lieben Susanne von Hallo Wolke

 

Von mir folgen jetzt 25 ultimative Gründe für einen Trotzanfall     

  1. Ich hatte sie morgens zu früh und nicht liebevoll genug geweckt
  2. Ich hatte ihre Kleiderauswahl für den Kindergarten abgelehnt. Wenn es nach ihr gegangen wäre, wäre es eine Mischung aus Trümmerfrau und Prostituierte gewesen
  3. Ich hatte ihr Lieblingsbrot nicht eingekauft. Eigentlich hatte ich ihr Lieblingsbrot eingekauft, aber ihr Lieblingsbrot hatte sich  heimlich geändert
  4. Ich hatte Marmelade aufs Brot geschmiert, obwohl sie noch niemals  in ihrem Leben Marmelade gegessen hatte
  5. Das Brot mit dem falschen Messer auf dem falschen Teller an der verkehrten Seite in zu große Teile geschnitten. Und außerdem wollte sie viel lieber Marmelade haben.
  6. Ich habe falsch dabei geguckt
  7. Ich habe ihr verboten in Sandalen zum Kindergarten zu gehen. Im November!
  8. Auch einen kurzen Sommerrock durfte sie im Winter nicht anziehen. Wir einigten uns auf Rock mit Thermo-Leggings.
  9. Wir fahren nicht mit dem Fahrrad in den Kindergarten, weil es regnet. Töchterchen wäre dafür sogar von Sandalen auf Gummistiefel umgestiegen. Das ich nass werden würde interessierte sie nicht im Geringsten
  10. Beim Abholen aus dem Kindergarten war ich zu spät
  11. Beim Abholen aus dem Kindergarten war ich zu früh
  12. Ich habe sie mit dem Fahrrad abgeholt, wie konnte ich das nur tun. Sie hätte ja nass werden können.
  13. Der Papa hat falsch geguckt
  14. Der Postbote hatte keine Post für sie gebracht
  15. Bei unseren Nachbarn stand ein Bagger und ich wusste nicht warum
  16. An unserer Straße wurden ein paar Bäume gefällt und ausgerechnet ihr Lieblingsbaum war dabei. Sie hatte diesem Baum vorher nie eines Blickes gewürdigt
  17. Es war keine Elsa im Überraschungs-Ei, sondern nur ein blödes Armband
  18. Aber im Überraschung-Ei ihres Bruders war ein Mähdrescher
  19. Ihr Bruder wollte lieber mit ihrem Armband spielen, aber das geht jetzt aus Protest nicht
  20. Ihr Bruder hat falsch geguckt
  21. Das Auto ist einfach so vorbeigefahren
  22. Ich habe die Autotür geöffnet, nicht sie
  23. Der Hund unseres Nachbarn hat doof geguckt
  24. Yakari darf den ganzen Tag auf Kleiner Donner reiten und sie nicht
  25. Papa hat den letzten Chicken Nugget gegessen. obwohl sie erst zwar keinen Hunger mehr hatte, aber jetzt doch wieder Hunger hat. Und das hätte der Papa wissen müssen

So das sind unsere 25 Gründe für einen Trotzanfall. Natürlich sollte man seine Kinder ernst nehmen und nicht ins lächerliche ziehen. Diese Sachen sind für die kleinen Wutzwerge in diesem Moment echt krass wichtig. Und deshalb gehen sie hoch wie eine Rakete.

Aber wenn ich mir als Mama dies alles so zu Herzen nehmen würde,  käme ich so manches Mal an meine Grenzen. Vor allem bleibt es mir erspart Nachbars Hund zu fragen, warum er doof geguckt hat. Deshalb nehme ich jetzt vieles mit Humor und bin wahnsinnig froh das meine Kinder noch nicht lesen können.

Als nächste nominiere ich die liebe Melanie von Lalemie die mit ihren beiden Lausbuben bestimmt so einiges schon erlebt hat

 

Liebe Grüße Nadine

Veröffentlicht in Allgemein, Blogparade, Der schönste Moment mit meinen Kindern, Hebammen, Kinder

Was bedeutet Geburt für mich?

 

 

Die zwei wundervollen Geburten die ich erleben durfte, waren die Geburten meiner beiden Kinder. Beide Kinder wurden per Kaiserschnitt entbunden. Kind Nr. 1 war ein ziemlich schneller Sofort-Kaiserschnitt und Kind Nr. 2 wurde vorsichtshalber per geplanten Kaiserschnitt geboren. Aber mal der Reihe nach:

Ich hatte eine anstrengende Schwangerschaft mit frühzeitigen Wehen und ständiger Übelkeit. Am Morgen des errechneten Termins hatten wir einen Kontrolltermin beim Frauenarzt. Die ganze Nacht war schlecht, ich war zigmal zur Toilette gerannt. Mir war schlecht. Geschlafen hatte ich kaum. Ich war einfach nur fertig und bereit endlich mein Baby zu bekommen.  Der Frauenarzt aber meinte ich hätte keine Wehen. Alles gut, bis in 3 Tagen. Er machte noch Scherze, ich konnte irgendwie nicht drüber lachen.

Als wir wieder zu Hause waren tröpfelte meine Fruchtblase. Telefonat mit meiner Hebamme. Sie sagte, dass wir sofort in die Klinik fahren sollten.

Als wir in der Klinik ankommen war ich völlig fertig. Ich heulte nur noch. Eine unfreundliche Hebamme empfing uns. Ich konnte gar nicht sprechen. Mein Mann erklärt der Hebamme was war. Ihre schnippische Antwort:

„Sie bekommen, ein Baby, das ist doch kein Grund zum Weinen.“

Wieviel Fingerspitzengefühl diese Frau hatte, unglaublich.

Wir kamen in den Kreißsaal zu einer freundlicheren Hebamme. Erstmal folgte die Routine, CTG, der Arzt wurde verständigt. Der übliche Ultraschall wurde gemacht.  Plötzlich ging alles ganz schnell, der Oberarzt kam dazu. Das CTG wäre nicht in Ordnung, das Baby zu klein und schwach. Irgendetwas stimmte mit ihrer Harnblase nicht. Sofortiger Kaiserschnitt. Wir willigten ein. Im OP empfing man mich freundlich. Ich war total überrumpelt. Ich wusste gar nicht was mit mir geschah. Meinem Mann ging es genauso. Das war das Gute dran, wir hatten kaum Zeit, Angst zu haben.

Während der Narkoseeinleitung ging mein Blutdruck plötzlich flöten. Der Anästhesist hatte aber alles im Griff. Er gab mir Sauerstoff über eine Maske, ich bekam Platzangst. Dass mein Mann inzwischen auch im OP angekommen war, hatte ich überhaupt nicht mitbekommen. Ich bat ihn, mich von dieser Maske zu befreien, aber er verstand kein Wort. Irgendwann hatte der Anästhesist Mitleid, und befreite ich. Ich stabilisierte mich und der Kaiserschnitt konnte beginnen. 

Während der OP fragte der Gynäkologe plötzlich: Was erwartet ihr denn? Ein Mädchen oder einen Jungen

Und ich ganz stolz: Ein Mädchen

Dann meinte er: „Und wenn ich da jetzt einen Jungen raushole, was ist dann?“

Oh, oh! Sah der gerade mehr? Er hatte ja jetzt den besten Blick.

Meine Antwort: „Dann muss da jemand verdammt lange rosa tragen“.

Der ganze OP lachte.

Das war der Moment, auf den der Gynäkologe gewartet hatte. Eine kleine Ablenkung für mich, damit ich das Rumpeln nicht so merkte. Unsere kleine Maus war geboren.

Der Gynäkologe ganz trocken: „Nee, ist schon ein Mädchen.“

Sie kam sofort zur Kinderärztin. Schneller Check. Alles gut. Unser Mädchen war putzmunter und kerngesund. Wir waren sehr erleichtert. Und so glücklich. Selbst meinem Mann kamen die Tränen. Das hatte ich bei ihm noch nie gesehen.

Dann sah ich sie ganz kurz. Meine Tochter. Es war Liebe auf den ersten Blick.

Es folgte wieder die Routine. Ich wurde zugenäht, mein Mann war die ganze Zeit bei unserer Tochter, das beruhigte mich.

Nach schier endlosen Minuten des Wartens kam ich in den Kreißsaal zurück, wo mein Mann, meine Tochter und die Hebamme schon auf mich warteten, Ich war so komplett fertig, die Hebamme stellte die Kleine im Wärmebettchen an mein Bett ran. Jetzt konnten wir uns richtig beschnuppern. Eine ganz wertvolle, intensive Zeit. Mein Mann machte einige Fotos davon, die schaue ich mir immer noch sehr gerne an. Die Hebamme gab uns viel Zeit, das war sehr wichtig.

Wir sind so froh und dankbar, dass unsere Tochter gesund auf die Welt gekommen ist, dass alles nur falscher Alarm gewesen ist. Aber wir haben auch verdammt viel Glück gehabt, dass alles zum Guten verlaufen ist.

 

Nach all dem Trubel, war uns die Lust auf ein zweites Kind irgendwie vergangen. Aber als Kind Nr. 1 dreieinhalb Jahre war kam ihr kleiner Bruder auf die Welt. Dieses Mal machte ich mir schon sehr früh Gedanken über die Geburt. Mein Frauenarzt zeigte großes Verständnis und ich meldete mich zum geplanten Kaiserschnitt an. Ich war beruhigt. Mir war lange Zeit wohl nicht klar gewesen, wie traumatisch die Geburt von Kind Nr. 1 für mich gewesen war.

Es verlief alles in ruhige Bahnen. Wir kamen morgens in der Klinik an, ich bekam mein Zimmer. Und dann hieß es warten, warten, warten. Die Zeit zog sich endlos hin. Gegen Mittag ging es in den OP. Da hieß es wieder warten. Wenigstens bekam ich ab und zu eine Hebamme zu sehen. Ich wurde für den Kaiserschnitt vorbeireitet. Bei der Narkoseeinleitung wieder das gleiche Spiel. Der Kreislauf ging mal wieder in den Keller, mein Mann durfte nicht in den OP. Die Narkoseärzte hatten aber alles schnell im Griff, ich erholte mich schnell. Die Ärzte holten unseren kleinen Schatz, schnell und komplikationslos, während ich noch mit den Nebenwirkungen der Narkosemittel kämpfte. Dann kam der große Moment. Wir sahen unseren Sohn das erste Mal. Wieder verschleierten Tränen meinen Blick. Auch mein Mann bekam ein Taschentuch gereicht. Wir durften unseren Sohn ganz lange, noch im OP kennenlernen. Das war so schön. Nach dem Nähen musste ich noch für eine Stunde auf die Überwachungsstation. Die wahre Folter für mich. Mein Mann war die ganze Zeit bei unserem Sohn und fotografierte auch ganz eifrig. Als ich dann wieder auf meinem Zimmer war, konnte ich den kleinen Mann erst einmal genau begutachten. Mein Mann fuhr nach Hause und holte die große Schwester. Auch die war sehr gespannt auf ihren Bruder. Wir genossen die ersten Stunde zu viert.

 

Diese beiden Geburten sind jetzt fast sechs und zweieinhalb Jahre her, aber ich kann mich noch an ganz viele Momente erinnern, als wären sie erst gestern passiert. Diese zwei Geburten sind das wichtigste, intensivste und schönste Ereignis in meinem Leben gewesen. Und ich bin froh und dankbar dafür.

 

Dies ist mein Beitrag zur Blogparade der lieben Tanja von herzbauchwerk

Veröffentlicht in Allgemein, Spontan Freizeit

Wie ein Tag ohne meine Kinder aussehen würde

 

War das alles nur ein Traum?

Wer hat mir denn da eben ins Ohr geflüstert: „Dieser Tag heute ist ein ganz besonderer für dich liebe Nadine. Die Kinder sind heute nicht da. Du kannst den ganzen Tag, das machen was du möchtest.“ 

Ja, träum weiter! Denke ich. Wie lange es wohl noch dauert bis die Kinder ins Zimmer stürmen..

 

Aber wenn das wirklich wahr wäre, was würde ich dann den ganzen Tag machen?

 

Ganz spontan fällt mir da eine Szene aus der US-Serie King of Queens ein. Dort stellt Doug sich vor, wie es wäre wenn Schwiegervater Arthur mal nicht da wäre. Doug tanzte splitterfasernackt und Pizza essend auf dem Sofa. So oder so ähnlich könnte ich mir das auch vorstellen. Nein, mal im Ernst.

 

Als allererstes würde ich ausschlafen.

Dann würde ich ein heißes Bad nehmen, ohne dass da jemand an der Tür steht und stört. Oder womöglich gleich noch jemand mit in die Badewanne huscht.

Nach einem ausgedehnten und gesunden Frühstück, bei dem keiner brüllt und schon gar nicht sein Frühstück auf dem Boden verteilt, mache ich mich fertig und beginne mit einer langen Shoppingtour. Bei dieser Shoppingtour muss niemand alle 200 Meter Pipi und möchte auch nicht getragen werden. Ich schaue auch nur nach Sachen für mich. Ich fahre mit meinem Cabrio (ich habe plötzlich ein Cabrio?????) bei lauter Musik durch die Gegend. Ich genieße die Sonne und habe die beste Laune der Welt. Ich kann mir so viel Zeit der Welt nehmen wie ich möchte. Kein Zeitdruck, keine Abholtermine.

Wieder zu Hause würde ich erstmal ein kleines Nickerchen machen. Shoppen kann ja so anstrengend sein. Nach zwei bis drei Stunden sehr erholsamen Mittagsschlafs würde ich ganz für mich alleine, und ohne schlechtem Gewissen eine Tüte Chips essen. Ich würde meine gekauften Sachen x-mal anprobieren und albern Posen vor dem Spiegel. Es sieht mich ja keiner.

Dann treffe ich mich mit meiner besten Freundin. Wir haben uns schon so lange nicht mehr gesehen und so viel zu erzählen. Und endlich geht das mal ohne das man unterbrochen wird, oder ein Kind vor einem bösen Sturz bewahren muss. Herrlich einfach mal wieder Tratschen und auch ein bisschen Lästern. Wer hat was mit wem? Wer geht fremd? Das habe ich doch immer gewusst, dass das mit der nicht gut geht.

 

Am Abend, wenn mein Mann nach Hause kommt und mich fragen würde:  Wie war dein Tag?“ Was würde ich da antworten?

„Liebling, das war ein wirklich schöner Tag. Ich konnte endlich mal wieder das machen, wonach mir war. Ich musste auf niemanden Rücksicht nehmen, musste niemanden Abholen oder Hinbringen. Ich habe einfach nur das gemacht, wonach mir der Sinn stand. Das war echt schön. Aber bitte gib mir jetzt die Kinder zurück, ich vermisse sie schon ganz arg. Denn mein Leben ist das Leben mit euch, mit meiner Familie. „

 

So ein kleiner gedanklicher „Seitensprung“ hat mir echt Spaß gemacht. Wenn ich mir selber aber immer mal wieder die Möglichkeit gebe, einen kleinen Teil dieses Tages doch zu erleben. Dann ist die Sehnsucht darauf auch nicht so groß. Ich treffe mich gerne mal auf eine Tasse Kaffee. Ich gehe auch mal alleine shoppen. Und ich nehme ein heißes Bad nachdem die Kinder gebadet haben.

Was ich aber nie alleine schaffe ist die Tüte Chips zu essen. Das hören meine Kinder durch drei Wände und sechs Türen. Und dann stehen wir meist zu dritt grinsend am Schrank und essen Chips.

  

 Dies ist mein Beitrag zur Blogparade der lieben Carola von Kids and Cats. Sie fragte: Stell dir vor, du hast spontan Freizeit. Was machst du als erstes?

 

 

 

Veröffentlicht in Allgemein, Blogparade, Erkältungswelle, Kinder, Wenn ich das vor dem ersten Kind gewusst hätte

Wenn ich das vor dem ersten Kind gewusst hätte……

 

Hallo, ich bin Nadine, verheiratet, Mutter von zwei Kindern. Bevor ich mit Kiddy 1 schwanger wurde, hatte ich mir gar keine Gedanken gemacht, wie sehr sich unser Leben mit Kind verändern würde. Ich bin da so ein bisschen locker rangegangen. Ich wollte auf alle Fälle nach einem Jahr wieder voll arbeiten gehen. Das Kind mit in die Kita meines Arbeitgebers nehmen. Kiddy 1sollte nach einer beschwerlichen Schwangerschaft ein Einzelkind bleiben. Ich wollte mit meinem Mann alleine in meinem Bett schlafen.

Okay, nur so viel. Nichts davon ist auch wirklich eingetreten.

Wenn ich vor dem ersten Kind nur geahnt hätte, wie sehr so ein kleiner Zwerg dein Leben und jegliche Zukunftsplanung komplett auf den Kopf stellen kann. Dann hätte ich mir doch ein paar Gedanken gemacht. Klar der Schlafentzug machte aus mir einen anderen Menschen, einen Menschen mit einem ganz dünnen Nervenkostüm. Aber dieses kleine, hilflose Bündel Mensch machte mich zu einer Mama. Ich begann die Verantwortung für diesen kleinen Menschen zu übernehmen.

Stundenlang konnte ich ihr beim Schlafen, Pupsen, Räkeln und Grimassen ziehen zuschauen. Ich bin durch sie viel reifer und verantwortungsvoller geworden. Ich habe die Zeit mit ihr so genossen. Ich konnte mich kaum von ihr trennen, auch nachts nicht. Sie schlief natürlich viel in unserem Bett. Meine Elternzeit verlängerte ich schnell auf drei Jahre, ich konnte mir nicht vorstellen meine Kleine mit einem Jahr in die Kita zu geben. Mein Job war mir sicher, hätte sich aber irgendwie sehr verändert. Das war auch kein Anziehungspunkt mehr für mich.

Als die Kiddy1 dreieinhalb Jahre war, kam der Rabauke auf die Welt. Irgendetwas fehlte uns. Wir waren noch nicht komplett. Jetzt sind wir es. Es war ein tolle und unbeschwerte Schwangerschaft. Anstrengend waren natürlich wieder dieser Schlafentzug und seine Infektanfälligkeit. Jeglicher Infekt brachte noch weniger Schlaf und noch mehr Sorge. Jetzt ist der Rabauke fast zweieinhalb und ich denke, es wird besser. Beide Kinder lieben sich abgöttisch und können, wenn sie sich einig sind, ruckzuck die ganze Wohnung auf den Kopf stellen. Bei uns ist es so irrsinnig laut. Ob beim Spielen, Essen oder ins Bett bringen. Wir hätten die Stille noch mehr genießen sollen. Aber das alles ist gut so. So soll es sein, so soll es bleiben. Laut und chaotisch und nicht anders.

 

 

Vor den Kindern hätten wir nochmal:

 

Bewusst ungestört zum Abendbrot essen sollen

Bewusst stressfrei und in Ruhe in einem Restaurant essen gehen sollen

Bewusst einen schönen Kinoabend mit Spätvorstellung und anschließender Kneipentour unternehmen sollen.

Bewusst einen ruhigen Urlaub verbringen sollen

 

Einen Dornröschen-Schlaf machen müssen

Eine Nacht allein in einem ganz großen Bett schlafen müssen

Eine Riesen-Shoppingtour unternehmen müssen

 

Kurz gesagt, wir hätten einfach noch bewusster und intensiver unser Leben zu zweit genießen sollen. Aber unsere Kinder sind das Beste, was uns je passiert ist. Ich würde die beiden für nichts auf dieser Welt eintauschen, obwohl für ein riesengroßes Wasserbett das in einem kleinen Häuschen in der Karibik steht…….

 

Nein! Natürlich nicht!

 

Ein kleiner Ratschlag von mir an alle Bald-Mamis oder in Planung-Mamis: Hört nie (!!!! ) darauf was andere Mütter über ihre Wunder-Vorzeige-Ganz-schnell-trocken-Kinder berichten. Das ist meist alles gelogen! Da klappt in Wahrheit gar nichts zu Hause. Lasst euch nicht unter Druck setzen, egal ob es ums Trocken werden, wieder arbeiten gehen oder um die beste Frühförderung geht. Macht das, was euch euer Herz sagt und ihr meint, was das Beste für euer Kind ist. Das ist meist das einzig Richtige. Nur ihr kennt euer Kind!

 

Eure Nadine

 

 

 

Dieser Text wurde inspiriert von der Blogparade der lieben Rubbelmama. Vielen Dank das ich noch daran teilnehmen durfte

Veröffentlicht in Allgemein, Blogparade, Brief an mein Kind, Wunderminuten

Wunderminuten Brief an mein Kind

 

Meine kleine große Maus,

was war das heute für ein aufregender Tag. Ja es war super stürmisch und geregnet hat es fast ununterbrochen. Es war kalt und unangenehm. Diese Kälte zog so richtig durch Mark und Bein. Aber für uns beide wird dieser Tag unvergessen bleiben, oder?

Du bist so groß geworden. Bald wirst du schon sechs Jahre alt. Im Sommer kommst du in die Schule, ich kann das immer noch nicht glauben. Oje, wo ist nur die Zeit geblieben? Meine kleine Maus geht in die Schule. Mama wird viel weinen, glaub mir.

Heute war der Tag, auf den du mindestens schon ein Jahr gewartet hast. Heute haben wir deinen Schulranzen gekauft. Du kleiner Dickkopf hattest ganz genaue Vorstellungen wie der Ranzen auszusehen hat. Rosa und Lila mit Pferden drauf. Mich interessiert eher das Gewicht und wie der Ranzen passt.  Als wir beide total nervös bei diesem wundervollen Laden ankommen, ist dort noch Mittagspause. Wir drücken unsere Nasen an der Schaufensterscheibe platt. Die Damen öffnen den Laden schon etwas eher, sie hatten uns beobachtet. Im Laden werden wir super beraten, du machst gut mit, das war nicht immer so. Wie ich dich so mit Ranzen auf dem Rücken durch den Laden stolzieren sehe, kommen mir fast die Tränen. Ich schaue schnell in den Katalog, damit niemand meine wässerigen Aug sieht. Wir einigen uns sehr schnell auf einen, der uns beiden gefällt. Lila mit Pferdestickern, die man austauschen kann.

Auf dem Weg zurück zum Auto trägst du deinen Ranzen natürlich auf dem Rücken und auch im Auto lässt du ihn nicht aus den Augen. Als ich einmal zu schnell um die Ecke fuhr, hast du sogar mit mir geschimpft. Dein neuer Ranzen, sollte doch nicht kaputtgehen. Zu Hause zeigst du Papa und deinem Bruder stolz das Prachtstück. In deinem Zimmer inspizierst du ihn ganz genau. Immer wieder auf und zu, auf den Rücken, runter vom Rücken, Federmappe raus, auf und wieder zu. Es ist so wunderschön dir dabei zuzusehen.

Dabei wird mir immer mehr klar, dass ich dich wieder ein Stück loslassen muss, wenn du zur Schule gehst. Aber genau das ist ja mein Problem, schon immer gewesen.

Aber dann bekam ich wohl einen Wink von oben. Dein erster Wackelzahn, der schon ein paar Tage gewackelt hatte, fiel abends raus. Ich muss einfach akzeptieren, das meine kleine Maus langsam flügge wird.  Ich werde versuchen dich in ganz kleinen Mäuseschritten gehen zu lassen. Nur so kann ich das. Ich mache das auch zum ersten Mal, ich übe noch. Und ich werde bestimmt ein paar Fehler dabei machen. Sei dann bitte nicht böse mit mir.

Ich bin immer für dich da, egal was passiert.

Ich liebe dich über alles mein Schatz, für immer.

 

Deine Mama

 

 

 

 

Veröffentlicht in 2017, Allgemein, Blogparade

2016/2017: Was bleibt?-Was kommt?

 

Das Jahr 2016 ist vorbei, ich frage mich was kommt 2017?

2017 ist eigentlich das Jahr in dem ich nach sechs Jahre Elternzeit wieder in meinen alten Beruf zurückkehren sollte. Die Betonung liegt auf eigentlich! Nein, danach ist mir wirklich nicht. Ich habe meine Leidenschaft fürs Schreiben wiederentdeckt. Und im Oktober 2016 dann meinen Blog eröffnet.

Vielen Dank an Svenja vom Müttermagazin. Sie gab mir den Rat für den Blog und liest, korrigiert, bremst mich und veröffentlicht meine Blogbeiträge. Vielen Dank Svenja, ohne dich wäre das alles nicht so erfolgreich angegangen.

Natürlich habe ich für 2017 meine Ziele gleich höhergesteckt.

Ich möchte die Menschen weiter mit meinen Blogbeiträgen unterhalten. Ich freue mich über jedes „Gefällt mir“, und jeden netten Kommentar, und auf jeden neuen Follower.

An die nicht so netten Kommentare musste ich mich erst gewöhnen. Aber es ist ja auch sehr leicht, jemanden zu beleidigen, wenn man denjenigen nicht in die Augen schauen muss. Inzwischen denke ich, wenn es dir nicht gefällt dann scroll doch weiter. Ich zwinge ja niemanden meine Geschichten auf. Immer fair bleiben, bitte.

Last but not least: Ich möchte endlich Geld mit meinem Blog verdienen. Nur wie, das ist die Frage. Produkttests? Ach, ich weiß auch nicht. Daran muss ich noch arbeiten. Auch muss ich fleißiger werden was die Social Media Arbeit betrifft. Da muss ich noch mehr präsent sein. Ich arbeite daran versprochen.

Ein Ziel ist geblieben: Ich möchte innerhalb der nächsten vier Jahre ein Buch schreiben. Thema: Menschen die harte Schicksale erlitten haben, werden von mir interviewt und ich erzähle ihre Geschichte. Dafür suche ich noch einen Verlag, der mir dafür eine Chance gibt.

 Zum Schluss geht ein besonderer Dank an meine Familie. Meine Kinder geben mir immer noch genügend Stoff für neue Stories. Und mein Mann gibt mir die Chance meine Träume zu verwirklichen.

 

Dies ist mein Beitrag zur Blogparade von Marit Alke. Vielen Dank, das ich dabei sein durfte.

 

 

Veröffentlicht in Allgemein, Blogparade, Der schönste Moment mit meinen Kindern, Herzblut, Kinder, Mein Wort 2017, Moro-Reflex

Mein Wort für 2017

 

Was ist mein Wort für 2017? Welches Wort soll mich 2017 begleiten? Welches Wort soll 2017 für mich stehen? Eine gute Frage. Nach kurzem Nachdenken komme ich auf das Wort:

 

 

HERZBLUT

 

 

Okay, und warum jetzt? Ich versuche es zu erklären.

 

Ich bin Mutter von zwei kleinen Kindern. Ich bin eine Löwenmutter mit ganz viel HERZBLUT. Unsere große Tochter war nie so ganz einfach. Erst kam eine ausgeprägte Fremdelphase und dann eine sehr ausgeprägte Trotzphase. Aber beide Male bin ich gemeinsam, mit meiner Tochter durch diese schwere Zeit gegangen. Ich habe das nicht einfach so abgetan, so nach dem Motto:

„Stell dich nicht so an“!

„ Irgendwann vergeht diese Phase schon wieder“.

Ich bin der Sache auf dem Grund gegangen. Warum ist meine Tochter so? Gibt es das bei anderen Familien auch? Was kann man dagegen tun? Bei der Trotzphase haben wir einfach nur versucht auf unsere Tochter einzugehen, sie ernst zu nehmen, auch wenn es schwerfiel. Es war eine ziemlich schwere Zeit. Geholfen hat mir, darüber zu schreiben, es noch einmal mit zu erleben, es abzuschließen. Als ich diesen Artikel in meinen Blog stellte, merkte ich, wie viele Familien auch damit bzw. dagegen zu kämpfen haben. Wenn mein Artikel nur einer Familie geholfen hat, ist es schon gut gewesen.

Die Fremdelphase war schon eine härtere Nuss, es war ein noch nicht vollständig abgebauter Moro-Reflex. Das konnten wir alleine nicht überwinden. Sie verweigerte jegliche U-Untersuchungen, Zahnarztbesuche, Sprachstands- Messung. Wir mussten uns professionelle Hilfe suchen. Auch da stand ich meiner Tochter immer bei. Sie machte das großartig. Nach mehr als einem Jahr harter Arbeit sind wir jetzt am Ziel angekommen.

U-Untersuchungen, Impfungen und Zahnarzt sind kein Problem mehr, und die Schuleignungs-Untersuchung hat sie auch gemeistert. Auch habe ich über diese Erfahrungen in meinem Blog geschrieben. Das Interesse daran war sehr groß. Das schönste Lob bekam ich aber von unserer Therapeutin. Ein paar Monate nach Abschluss unserer Therapie, schrieb ich ihr eine E-Mail. Ich schrieb das unsere Tochter die Schuleignungs-Untersuchung gemeistert hätte und verwies auf meinen Blog-Beitrag. Sie schrieb mir mit sehr beeindruckenden Worten zurück, dass sie mich immer als liebevolle Mutter erlebt hätte, die hundertprozentig hinter ihrem Kind stehen würde. Und das es sehr angenehm gewesen wäre, mit uns zu arbeiten. HERZBLUT!!!! Das ist HERZBLUT!!!!

Ich würde jeden dieser Schritte genauso wieder gehen. Ich werde meine beiden Kinder weiterhin als das größte Glück auf Erden sehen, die es tausend prozentig verdient haben, die größtmögliche Unterstützung für einen optimalen Start ins Leben zu bekommen. Auch wenn ich so manches Mal, schon an meine Grenzen gekommen bin, lohnt es sich. Wenn ich abends meine schlafenden Kinder anschaue, dann weiß ich wofür ich das alles tue. Da lodert denn so ganz ruhig eine Flamme in mir. Die Flamme hat den Namen HERZBLUT.

 

Für 2017 habe ich mir vorgenommen mit mindestens genauso viel HERZBLUT meine Kinder zu unterstützen und zu begleiten. Die Große wird einen riesigen Schritt in Richtung Schule machen müssen. Der Kleine kommt in den Kindergarten und wird dort seine Fortschritte machen. Und ich kann mehr Zeit und HERZBLUT in meine Leidenschaft, das Schreiben, investieren. Schreiben ist wie Therapie für mich. Denn auch wenn ich schreibe, lodert eine ganz kleine ruhige Flamme in mir, ihr wisst schon welche, oder?

 

 

 

Dies ist mein Beitrag zur Blogparade von Tellyventure

Und gleichzeitig habe ich diesen Text auch für die Blogparade von Michael von Zeit für Plan B verwendet. Danke für das schöne Thema

Veröffentlicht in Allgemein, Blogparade, Der schönste Moment mit meinen Kindern, Kinder

Mein schönster Moment mit meinen Kindern-Blogparade

 

Mit meinen zwei Kindern habe ich schon viele schöne Momente erlebt. Und ich hoffe das ich noch ganz viele schöne Momente mit ihnen erleben werde.

Aber der aller schönste Moment war ganz klar, der erste Moment mit meinen neugeborenen Babys. Jede Mutter weiß, wie schön und einzigartig dieser Moment ist. Auf diesen Moment hatte ich mich so sehr gefreut. Es war umwerfend, aber bei beiden Kindern komplett unterschiedlich.

Kind Nr. 1 kam ziemlich schnell per Sofort-Kaiserschnitt auf die Welt. Und da die Ärzte den Verdacht hatten, das sie nicht ganz gesund wäre, kam sie sofort zur Kinderärztin. Nach dem ersten Check durfte ich sie kurz sehen. Entwarnung, alles gut. Nur konnte ich sie kaum sehen, da meine Augen voller Tränen waren. Erst als ich zurück in den Kreißsaal kam, sah ich sie dann. Mein Mann war schon längst mit unserer Tochter dort angekommen, während ich noch zugenäht wurde. Die Hebamme badete sie und zog sie an. Dann stellte sie meine Tochter im Wärmebettchen an mein Bett. Endlich konnte ich sie richtig sehen, auch mal anfassen und mit ihr sprechen: Hallo, hier ist deine Mama! Oh, was bist du süss! Was hast du schon für lange Haare!

Die Fotos die mein Mann in diesen Momenten von uns schoss, sind bis heute noch sehr wichtig für mich. Ich schaue sie mir immer noch sehr, sehr gerne an. Die Hebamme gab uns damals sehr viel Zeit für diese Momente. Das war sehr rücksichtsvoll von ihr.

Kind Nr. 2 kam per geplanten Kaiserschnitt auf die Welt. Das kam nicht so überraschend, da konnte ich vorher planen. So ein bisschen zumindest. Meinen Mann hatte ich gebeten, wieder ganz viele Fotos zu machen. Und dieses Mal bekam ich Nr.2 noch im OP zu sehen. Die Hebamme hielt ihn uns ganz lange hin. Ich konnte ihn trotz vieler Tränen sehen und sogar küssen. Wegen eines Kreislaufabfalls musste ich dann noch zur Beobachtung in den Aufwachraum. Wertvolle Zeit ging mir verloren, aber mein Mann knipste fleißig. Auch diese Fotos schaue ich mir immer noch oft an. Die verlorene Zeit holten wir nach, als mein Mann die große Schwester ins Krankenhaus holte. Ich hielt Nr. 2 die ganze Zeit im Arm. Ich konnte ihn fühlen und riechen. Wir kuschelten und erholten uns von dem Stress.

Dann kann ich mich noch bei beiden Kindern an das erste Kuscheln, das erste Stillen und die ersten Nächte erinnern. Die einfach ganz tief in meinem Herzen und meinen Erinnerungen verankert sind und dort für immer bleiben.

 Gleichzeitig möchte ich aber auch den schlimmsten Moment mit meinem Kind nicht vergessen. Mein sechs Monate altes Baby lag mit einem bösen Virusinfekt in der Kinderklinik. Man musste ihm einen Zugang über die Kopfvene legen. Das war wirklich ein grausamer Anblick für mich. Mein kleiner Schatz lag schweratmend in diesem Krankenhausbett und ich war so machtlos. Inzwischen ist das fast zwei Jahre her, aber vergessen werde ich das nie.

 

Die ist mein Beitrag zur Blogparade der lieben Yvi

 

 

 

 

 

Veröffentlicht in Allgemein, Blogparade, Frühling, Kinder

Die schönste Jahreszeit mit meinen Kindern

Welche Jahreszeit ich am liebsten mit den Kindern habe? Ganz klar, den Frühling!!!

Ich finde es gibt nichts Schöneres als der Natur beim Aufwachen zuzusehen. Der Winter war lang und kalt. Unser Garten wird wieder etwas grüner. Das Gras wächst, die Sträucher bekommen zarte Knospen. Die ersten Tiere beenden ihren Winterschlaf.

Wir genießen die milden Temperaturen. Die Sonne wärmt den Tag auf. An den ersten Tagen kann ich mein Gesicht gar nicht lange genug in die Sonne halten. Sonne tanken ist angesagt. Ich habe an diesen Tagen auch extra gute Laune. Nicht nur die Natur erwacht, auch wir Menschen erwachen wieder. Meine beiden Mäuse toben durch den Garten, und drehen richtig auf. Schaukeln, Rutschen und Klettern macht im Frühling auch viel mehr Spaß. Der Sandkasten wir mindestens dreimal komplett umgepflügt.

Sie beobachten die ersten Vögel, und hoffen das sie ihr Nest in Opas Vogelhäuschen bauen. Wir begrüßen Schmetterling Fred. Fred ist jedes Jahr bei uns im Garten. Er ist ein Zitronenfalter und meine Kinder glauben, dass es jedes Jahr der gleiche Fred ist. Ich lasse sie in dem Glauben, ich finde das schön.

Besonders schön ist auch das es unsere Nachbarn auch nach draußen zieht. Es beginnt mit einem Schnack überm Gartenzaun und endet meist mit langen und guten Gesprächen auf der Gartenbank. Unsere Nachbarn sind die Ersatzgroßeltern für unsere Kinder und werden heiß geliebt. Über den Winter haben wir uns zwar oft gesehen, aber nie so lange und oft wie im Frühling und Sommer. Die Kinder stehen sehnsüchtig wartend am Gemüsebeet. Wann sind denn endlich die Erdbeeren reif. Darauf müssen sie noch warten, auch wenn es schwerfällt.

 Wir fahren meist im April oder Mai ein paar Tage an die Nordsee. Zu der Zeit ist es dort schöner als im Hochsommer. Auch sind die Urlaubsorte dann noch nicht so voll. Was auch den Vorteil hat, das man im Restaurant auch nicht so lange aufs Essen warten muss. Jeder der Kinder hat, weiß das zu schätzen.

Natürlich ist der Sommer auch toll. Wenn es so richtig heiß ist, stellen wir das Planschbecken und den Gartensprenger auf und los geht es. Das Lachen, Juchen und Kreischen der Kinder vor Freude, unbezahlbar.

Und im Herbst in Blätterhaufen springen bis es keine Haufen mehr gibt. Aber nicht bei Sturm und Regen.

Im Winter Schlitten fahren und einen Schneemann bauen. All das hat seinen besonderen Reiz. Aber rotgefrorene Näschen und steife, kalte Finger sind da nicht so lustig.

Ach, wir sind einfach Frühlingsmenschen und freuen uns schon auf den nächsten Frühling, dabei ist es erst Dezember.

 Dies ist mein Beitrag zur Blogparade der lieben Nicole