Veröffentlicht in Allgemein, Blogparade, Trotzphase

25 ultimative Gründe für einen Trotzanfall

Hier kommt unsere Trotz-Challenge

Die Trotzphase, man könnte meinen, mein Lieblingsthema. Zumindest verfolgt es mich ständig. Die Trotzphase mit unserer Tochter hat mich so wahnsinnig an meine Grenzen gebracht, das gibt es gar nicht. Und jetzt folgt ihr Bruder, kein Wunder, das der schon fast perfekt ist, er hatte ja die beste Lehrmeisterin. Diese nichtigen Gründe aus denen ein Riesen-Drama mit Geschrei und dicksten Tränen wurde. Danach die totale Erschöpfung eintrat, dann nach ein paar Stunden Schlaf mein kleiner Engel wieder zum Vorschein kam. Ich schrieb mir meinen ganzen Frust von der Seele, das half mir sehr. Für alle die das nachlesen möchten, hier ist der link dazu

Aber das Thema Trotzphase, bzw. die Gründe für diese Trotzanfälle scheinen viele Mütter zu beschäftigen.

Susanne von Hallo liebe Wolke schrieb vor kurzem die ersten 25 Gründe für einen Trotzanfall auf. Die ersten 25 Gründe von Hallo liebe Wolke findet ihr hier. Die Resonanz war so groß das Natalia von Simplylovelychaos eine Fortsetzung geschrieben hat. Die zweiten 25 Gründe von simplylovelychaos findet ihr hier. Natalia nominierte Tanja von Krümel und Chaos. Hier könnt ihr Tanjas 25 total gute Gründe für einen Trotzanfall lesen.

Und Tanja nominierte mich. Vielen Dank dafür, es ist mir eine Ehre. Ich mache jetzt die 100 voll.

Und diese Idee ist inzwischen sogar so erfolgreich geworden, das da jetzt eine Blogparade raus entstanden ist. Hier ist der link zur Blogarade von der lieben Susanne von Hallo Wolke

 

Von mir folgen jetzt 25 ultimative Gründe für einen Trotzanfall     

  1. Ich hatte sie morgens zu früh und nicht liebevoll genug geweckt
  2. Ich hatte ihre Kleiderauswahl für den Kindergarten abgelehnt. Wenn es nach ihr gegangen wäre, wäre es eine Mischung aus Trümmerfrau und Prostituierte gewesen
  3. Ich hatte ihr Lieblingsbrot nicht eingekauft. Eigentlich hatte ich ihr Lieblingsbrot eingekauft, aber ihr Lieblingsbrot hatte sich  heimlich geändert
  4. Ich hatte Marmelade aufs Brot geschmiert, obwohl sie noch niemals  in ihrem Leben Marmelade gegessen hatte
  5. Das Brot mit dem falschen Messer auf dem falschen Teller an der verkehrten Seite in zu große Teile geschnitten. Und außerdem wollte sie viel lieber Marmelade haben.
  6. Ich habe falsch dabei geguckt
  7. Ich habe ihr verboten in Sandalen zum Kindergarten zu gehen. Im November!
  8. Auch einen kurzen Sommerrock durfte sie im Winter nicht anziehen. Wir einigten uns auf Rock mit Thermo-Leggings.
  9. Wir fahren nicht mit dem Fahrrad in den Kindergarten, weil es regnet. Töchterchen wäre dafür sogar von Sandalen auf Gummistiefel umgestiegen. Das ich nass werden würde interessierte sie nicht im Geringsten
  10. Beim Abholen aus dem Kindergarten war ich zu spät
  11. Beim Abholen aus dem Kindergarten war ich zu früh
  12. Ich habe sie mit dem Fahrrad abgeholt, wie konnte ich das nur tun. Sie hätte ja nass werden können.
  13. Der Papa hat falsch geguckt
  14. Der Postbote hatte keine Post für sie gebracht
  15. Bei unseren Nachbarn stand ein Bagger und ich wusste nicht warum
  16. An unserer Straße wurden ein paar Bäume gefällt und ausgerechnet ihr Lieblingsbaum war dabei. Sie hatte diesem Baum vorher nie eines Blickes gewürdigt
  17. Es war keine Elsa im Überraschungs-Ei, sondern nur ein blödes Armband
  18. Aber im Überraschung-Ei ihres Bruders war ein Mähdrescher
  19. Ihr Bruder wollte lieber mit ihrem Armband spielen, aber das geht jetzt aus Protest nicht
  20. Ihr Bruder hat falsch geguckt
  21. Das Auto ist einfach so vorbeigefahren
  22. Ich habe die Autotür geöffnet, nicht sie
  23. Der Hund unseres Nachbarn hat doof geguckt
  24. Yakari darf den ganzen Tag auf Kleiner Donner reiten und sie nicht
  25. Papa hat den letzten Chicken Nugget gegessen. obwohl sie erst zwar keinen Hunger mehr hatte, aber jetzt doch wieder Hunger hat. Und das hätte der Papa wissen müssen

So das sind unsere 25 Gründe für einen Trotzanfall. Natürlich sollte man seine Kinder ernst nehmen und nicht ins lächerliche ziehen. Diese Sachen sind für die kleinen Wutzwerge in diesem Moment echt krass wichtig. Und deshalb gehen sie hoch wie eine Rakete.

Aber wenn ich mir als Mama dies alles so zu Herzen nehmen würde,  käme ich so manches Mal an meine Grenzen. Vor allem bleibt es mir erspart Nachbars Hund zu fragen, warum er doof geguckt hat. Deshalb nehme ich jetzt vieles mit Humor und bin wahnsinnig froh das meine Kinder noch nicht lesen können.

Als nächste nominiere ich die liebe Melanie von Lalemie die mit ihren beiden Lausbuben bestimmt so einiges schon erlebt hat

 

Liebe Grüße Nadine